Der Handball-Regionalligist unterliegt Ratingen 23:24.

Der Handball-Regionalligist unterliegt Ratingen 23:24.
Auf harten Widerstand traf der Königshofer Tim Wittenberg gegen Ratingen.

Auf harten Widerstand traf der Königshofer Tim Wittenberg gegen Ratingen.

Andreas Bischof

Auf harten Widerstand traf der Königshofer Tim Wittenberg gegen Ratingen.

60 Minuten lang kämpfte Adler Königshof um Punkte und Pokalsieg, doch mit dem letzten Wurf des Spiels war alles verloren. Mit 23:24 (12:10) unterlag der Regionalligist. Der Ratinger Marcel Müller setzte den Ball unmittelbar nach dem Schlusspfiff durch die Arme der Abwehr und die Hosenträger von Paul Keutmann glücklich in die Maschen. Keutmann, mit 18 Paraden bis dahin bester Königshofer, war der Unglücksrabe. Der Keeper sah den Ball zu spät, der kullerte am rechten unteren Pfosten ins Tor. Der Drittliga-Absteiger holte damit zwei wichtige Punkte in der Regionalliga und zog als gleichzeitiger Niederrhein-Pokalsieger in die Vorrunde des Deutschen Amateurpokals ein.

Die Königshofer verpassten die große Chance, als erster Gewinner der Doppelwertung aus Meisterschaft und Pokal in die Verbandshistorie einzugehen. Denn nach einer ganz starken Abwehrleistung in der ersten Hälfte versäumten es die Gastgeber, eine 11:8-Führung weiter auszubauen. So hielten die Gäste das Spiel offen. Nach dem Seitenwechsel war die Mannschaft von Trainer Dirk Wolf wieder am Drücker. Tim Christall schraubte neun Minuten nach dem Seitenwechsel die Führung auf 16:12. Doch nun war der Faden gerissen. Ratingen holte zum 17:16 auf und schaffte acht Minuten vor dem Schlusspfiff den 18:18-Ausgleich.

Als Yannick Wendler das 23:22 erzielte, schöpften die Adlerfans Hoffnung. Doch Ratingen glich aus. 13 Sekunden vor dem Abpfiff verspielten die Königshofer ihren letzten Angriff, weil die Schiedsrichter auf Zeitspiel entschieden. Mit dem Schlusspfiff riskierte die Adlerabwehr ein Foulspiel, den entscheidenden Freiwurf nutzten die Gäste. Trainer Wolf sagt: „Wir waren die bessere Mannschaft, kleine Fehler haben uns den Sieg gekostet.“ Adler: Keutmann, Graedtke - Wittenberg (5/3), Wendler (4), Koenemann (4), Christall (3), Lewandowski (2),Wistuba (1), Spickers (1), Ditz (1), Mensger (1), Wolf (1), Tobae, Mannheim ps

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