Mats Wolf erzielt für die Königshofer das Siegtor zum 30:29 im Duell gegen den TV Angermund.

Abgehoben: Mats Wolf (mit Ball) warf Adler zum Sieg über Angermund.
Abgehoben: Mats Wolf (mit Ball) warf Adler zum Sieg über Angermund.

Abgehoben: Mats Wolf (mit Ball) warf Adler zum Sieg über Angermund.

Andreas Bischof

Abgehoben: Mats Wolf (mit Ball) warf Adler zum Sieg über Angermund.

Oberliga-Tabellenführer Adler Königshof marschiert mit Riesenschritten Richtung Handball-Regionalliga. Mit dem 30:29 (14:14)-Erfolg im Spitzenspiel gegen Verfolger TV Angermund baut das Team von Trainer Dirk Wolf einen Spieltag vor Ende der Hinrunde seinen Vorsprung auf sieben Zähler aus.

Unbeeindruckt vom Transfer-Wirbel um Tom Wolf zur HSG Konstanz glänzte der Adler-Spielmacher mit sechs Toren. Ein Sonderlob von Trainer Dirk Wolf erhielt Max Tobae, der mit sieben Toren bester Werfer war. Zum Matchwinner jedoch avancierte der zweite Trainersohn, Mats Wolf, der eine Lücke in der Angermunder Abwehr nutzte und zwei Sekunden vor der Schlusssirene mit seinem dritten Tor den umjubelten Sieg perfekt machte.

Wittenberg und Koenemann wechseln zum Tabellenführer

Trainer Wolf sagt: „Angermund hat uns nach der Führung zum 22:17 mit der Manndeckung gegen meinen Sohn Tom aus dem Konzept gebracht. Am Ende braucht ein Tabellenführer auch etwas Glück.“ Zeitnah reagierten die Adler auf den Wechsel von Wolf. So wird zukünftig Tim Wittenberg vom Ligakonkurrenten Mettmann Sport für die Königshofer spielen. Der 25-Jährige war mit einem Doppelspielrecht für die SG Ratingen in der 3. Liga aktiv. Ebenfalls für die Mittelposition und den linken Rückraum verpflichtet wurde Goalgetter Tim Koenemann von der SG Überruhr. Der 22-Jährige rangiert mit 77 Toren auf Platz zwei der Oberliga-Torschützenliste.

Bednarzik sichert TV Oppum mit verwandeltem Siebenmeter Remis

Als feste Größe in der Oberliga etabliert sich der TV Oppum. Das Team von Trainer Ljubomir Cutura blieb auch im vierten Spiel in Folge ohne Niederlage, entführte mit einem 24:24 beim favorisierten SV Neukirchen einen Zähler. Nervenstark zeigte sich Oppums Goalgetter Fabian Bednarzik, der sechs Sekunden vor Spielende einen Siebenmeter zum glücklichen Ausgleich verwandelte. Denn in nur 67 Sekunden zuvor hatten die Unparteiischen zwei Strafzeiten (Torwart Heesen, van den Berg) und eine Rote Karte (Walch) gegen Oppum verhängt. Trotz 4:6-Unterzahl holte Oppum im letzten Angriff einen Freiwurf. Bei Neukirchen kassierte der Ex-Uerdinger Drittligaspieler Gerrit Fietze wegen Verzögerung in der Schlussminute ebenfalls Rot, Oppum bekam der Regel entsprechend den Siebenmeter zugesprochen. PM

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