Preussen Krefeld lässt die Niederrheinligisten hinter sich. Den Hülsern geht erst spät die Puste aus.

Jonas Schüler, Trainer des Hallenstadtmeisters Preussen Krefeld.
Jonas Schüler, Trainer des Hallenstadtmeisters Preussen Krefeld.

Jonas Schüler, Trainer des Hallenstadtmeisters Preussen Krefeld.

Bischof

Jonas Schüler, Trainer des Hallenstadtmeisters Preussen Krefeld.

Krefeld. Bei den Hallenstadtmeisterschaften der A-Junioren-Fußballer gab es keinen Favoritensieg, aber Überraschungen. 

Der Stadtmeister: Preussen Krefeld

Die Auswahl von Trainer Jonas Schüler startete mit einer 2:3-Schlappe gegen Bayer Uerdingen ins Turnier, aber dann folgten sechs Siege. Auf dem Weg ins Finale revanchierte sich das Team im Halbfinale bei Bayer (4:2-Sieg n.E.). Nach dem Endspiel freute sich Schüler über einen „verdienten Turniersieg für das spielstärkste Team“.

Das Überraschungsteam: Hülser SV

Im Finale hatte den HSV wohl keiner erwartet. Hüls qualifizierte sich als Gruppendritter für das Viertelfinale und besiegte dann den KFC Uerdingen und Spiel und Sport Krefeld. Im Endspiel präsentierten sich die Hülser bis zwei Minuten vor Abpfiff auf Augenhöhe, ehe Preussen aufdrehte und aus einen 1:1 einen 5:1-Erfolg machte.

Verlierer des Turniers: die Favoriten

Keiner der Niederrheinligisten, KFC Uerdingen und SC Bayer Uerdingen, schaffte es ins Finale. Der KFC scheiterte im Viertelfinale am HSV. Bayer wurde immerhin Dritter nach der Halbfinalniederlage gegen den späteren Turniersieger. Für den Leistungsklassen-Tabellenführer und Vorjahressieger VfR Fischeln war bereits im Viertelfinale Endstation.

Kurios: SuS gegen SuS

Im Viertelfinale standen sich die erste und zweite Mannschaft von Spiel und Sport gegenüber. Diese Konstellation war möglich, weil aufgrund der wenigen Anmeldungen zweite Mannschaften zugelassen wurden. Drei Zweitvertretungen nahmen teil.

Negativer Höhepunkt: Zeitstrafen

Mehr als ein Dutzend Zeitstrafen wurden verhängt. Ursache für die zahlreichen Hinausstellungen waren aber auch die Schiedsrichter, die keine klare Linie bei der Ahndung von Foulspielen erkennen ließen und viel zu schnell eine Zeitstrafe aussprachen. Ein Akteur des HSV kassierte sogar die Rote Karte.

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