Syrische Mädchen verarbeiten im Atelier Regenbogen des Kinderschutzbundes ihre traumatischen Fluchterlebnisse.

Syrische Mädchen verarbeiten im Atelier Regenbogen des Kinderschutzbundes ihre traumatischen Fluchterlebnisse.
Kunsttherapeutin Katrin Petri freut sich über die Bilder, die die jungen syrischen Mädchen nach wenigen Wochen in Krefeld malen.

Kunsttherapeutin Katrin Petri freut sich über die Bilder, die die jungen syrischen Mädchen nach wenigen Wochen in Krefeld malen.

Dirk Jochmann

Kunsttherapeutin Katrin Petri freut sich über die Bilder, die die jungen syrischen Mädchen nach wenigen Wochen in Krefeld malen.

Krefeld. Heute malen Nabila und Nasem große rote Herzen. Vor einer Woche brachten sie noch schwarze Himmel und uniformierte Männer mit Wasserfarben zu Papier. Die sieben und neun Jahre alten Mädchen stammen aus Syrien. Auf ihrer Flucht haben sie Schlimmes erlebt. Anfang November startete der Kinderschutzbund sein neues kunsttherapeutisches Angebot für Flüchtlingskinder mit insgesamt vier syrischen Mädchen. Die beiden sind ein Teil davon.

Innerhalb von vier Wochen sind die Kinder schon aufgeblüht

Das „Atelier Regenbogen“ befindet sich im „Zentrum für Frühe Hilfen“, einer Einrichtung des Kinderschutzbundes an der Friedrich-Ebert-Straße. Hier hilft Kunsttherapeutin Katrin Petri den Mädchen bei ihren ersten kreativen Schritten. Negar ist ganz vertieft in ihre Arbeit. Besonnen klebt die Sechsjährige bunte Perlen dicht an dicht auf Holz. Nur die feinsten, die kleinsten Perlen dürfen auf das blaue Holz vor ihr.

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