Lisa Schmidla landet bei der Wahl zum Sportler des Jahres 2016 auf dem dritten Platz. Die Ruderin tritt nach ihrem Olympia-Coup kürzer.

Vor knapp sieben Monaten triumphierte Lisa Schmidla auf dem Lagoa Rodrigo in Rio de Janeiro.
Vor knapp sieben Monaten triumphierte Lisa Schmidla auf dem Lagoa Rodrigo in Rio de Janeiro.

Vor knapp sieben Monaten triumphierte Lisa Schmidla auf dem Lagoa Rodrigo in Rio de Janeiro.

Bischof

Vor knapp sieben Monaten triumphierte Lisa Schmidla auf dem Lagoa Rodrigo in Rio de Janeiro.

Krefeld. Eine Medaille bei Olympischen Spielen. Der Traum aller Sportler. Wenn es dann auch noch die goldene ist, kennt der Jubel keine Grenzen. Ein Gefühl, das Lisa Schmidla nur allzu gut kennt. Knapp sieben Monate ist es her, als die 25-Jährige auf dem Lagoa Rodrigo in Rio de Janeiro triumphiert hat.

150 Mitglieder empfangen Schmidla am Rheinufer

Es folgten schlaflose Nächte, lange Reisen und ein Empfang am Rheinufer, den sie sich schöner nicht hätte ausmalen können. Gut 150 Mitglieder des Crefelder Ruder-Clubs hatten ihre „Gold-Lisa“ damals gebührend empfangen. Aus dem Händeschütteln kam Schmidla gar nicht mehr heraus, am meisten freute sie sich aber natürlich über das Wiedersehen mit ihrer Familie. Die Vorbereitung auf Olympia hatte nur wenig Zeit mit Mutter und Vater zugelassen, umso glücklicher waren alle beim Wiedertreffen.

Und so musste Lisa Schmidla an diesem Tag noch etwas auf ihren wohlverdienten Schlaf warten. Stattdessen hatte nahezu jedes Mitglied eine Frage. Doch auch diese Aufgabe meisterte die Ruderin gekonnt, schließlich kennt sie sich dank ihres Journalistik-Studiums in Dortmund bestens aus. Das Interesse brach aber nicht ab. Im Gegenteil. An ihrer alten Schule am Kaiserplatz drückte sie noch einmal die Schulbank, und im Krefelder Zoo überraschte und beschenkte sie Familien. Lisa Schmidla war in aller Munde.

Der Bachelor-Abschluss ist das nächste Ziel

In Zukunft will die 25-Jährige aber erst einmal beruflich einen Schritt nach vorne machen. Das Journalistik-Studium in Dortmund nähert sich dem Ende. Der Bachelor-Abschluss ist das nächste große Ziel der Olympiasiegerin. Sportlich blickt sie der Zukunft ganz entspannt entgegen. „Ich will ein bisschen mehr Freizeit haben und ein wenig runterkommen“, sagt Schmidla. Das gilt auch für die WM in Florida. So oder so dürfte ihr das Jahr 2016 noch lange in Erinnerung bleiben. Gekrönt mit dem Olympia-Sieg, abgerundet mit Platz drei bei der WZ-Sportlerwahl 2016. tin

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