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Ringerin Aline Focken wurde bereits zum dritten Mal Deutsche Meisterin.

Ringerin Aline Focken wurde bereits zum dritten Mal Deutsche Meisterin.

Bischof

Ringerin Aline Focken wurde bereits zum dritten Mal Deutsche Meisterin.

Krefeld. Geboren: 10. Mai 1991 in Krefeld Verein: KSV Germania Krefeld Erfolge 2013: Deutsche Meisterin, Bronze bei der EM in Tiflis, Platz 5 bei der WM in Budapest, Sieg beim Großer Preis von Spanien in Madrid, Deutschlands „Ringerin des Jahres“.

Aller guten Dinge sind drei. Dass dürfte sich Ringerin Aline Focken gedacht haben, nachdem sie sich im vergangenen Jahr bereits zum dritten Mal den Titel Deutsche Meisterin erkämpft hatte. Nach dem Scheitern in der Olympia-Qualifikation für London 2012 wurde 2013 das bislang erfolgreichste Jahr der Krefelderin. Die Athletin des KSV Germania Krefeld holte mit der Bronzemedaille bei der Europameisterschaft in Tiflis (Georgien) ihr erstes internationales Edelmetall im Erwachsenen-Bereich. Hinzu kam Platz fünf bei der Weltmeisterschaft in Budapest (Ungarn) sowie der Sieg beim Großen Preis von Madrid.

Die neue 67-kg-Klasse kann Focken nicht einschätzen

Am Jahresende folgte der verdiente Titel zu „Deutschlands Ringerin des Jahres 2013“. „Dieser Titel ist für mich eine schöne Bestätigung meiner Trainingsarbeit und macht mich wahnsinnig stolz“, sagt Focken und ergänzt: „Im Jahr 2013 hat sich für mich einfach ein Highlight an das nächste Highlight gereiht. Es war wirklich ein klasse Jahr für mich.“ Die 22-Jährige belegt derzeit den fünften Rang in der Fila-Weltrangliste bis 67 Kilogramm. Gleichzeitig hat sich für Focken auch im Hinblick auf das Fernziel Olympia 2016 einiges positiv entwickelt. Die bessere Bewertung in Kämpfen für agierende Kämpferinnen kommt Focken ebenso entgegen, wie die Einführung einer 67 Kilogramm-Klasse bei Olympia. „Mal schauen, welche Gegner da auf mich zukommen“, sagt die Germania-Ringerin lächelnd. Die Aussichten für die Zukunft sind also mehr als rosig.

Das sagt Aline Focken . . . . . . zu ihrem Highlight 2013:

Focken: „Ein Highlight herauszunehmen, ist schwer. Die Ereignisse und Erfolge haben sich nur so überschlagen. Die Bronzemedaille bei der EM war sicherlich ein besonderer Moment. Aber auch die WM-Teilnahme und der Turniersieg in Madrid waren toll.“

. . . zu ihren Ziele für 2014:

Focken: „Durch die Änderungen der Bestimmungen in den Gewichtsklassen bin ich noch etwas unsicher, mit was für Gegnern ich es zu tun bekommen werde. Trotzdem möchte ich bei der EM in Finnland eine noch bessere Medaille holen als Bronze 2013. Bei der WM in Usbekistan möchte ich unter die Top fünf kommen.“

. . . über die Trainingsbedingungen beim KSV Germania:

Focken: „Es ist nicht so, dass ich schlechte Trainingsbedingungen hätte. Trotzdem würde ich mir natürlich noch mehr Unterstützung wünschen. Eigentlich soll zum Beispiel seit zwei Wochen unser Kraftraum fertig sein. Doch ich trainiere ja auch in Dormagen und Witten. Ein Vereinswechsel steht derzeit nicht bevor.“

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