Die Bagger haben sich bereits bis zum Ostwall vorgearbeitet. Die Arbeiten liegen voll im Zeitplan.

Die Abrissarbeiten für die Ostwall Passage – hier der Blick vom Behnisch-Haus – gehen gut voran.
Die Abrissarbeiten für die Ostwall Passage – hier der Blick vom Behnisch-Haus – gehen gut voran.

Die Abrissarbeiten für die Ostwall Passage – hier der Blick vom Behnisch-Haus – gehen gut voran.

Dirk Jochmann

Die Abrissarbeiten für die Ostwall Passage – hier der Blick vom Behnisch-Haus – gehen gut voran.

Krefeld. Am Ostwall stehen nur noch die Fassaden der drei Häuser. Ansonsten ist der Platz für die neue Passage zwischen Neue Linner-, Petersstraße und Ostwall schon fast komplett freigeräumt. „Wir sind gut im Zeitplan“, sagt Bau- GmbH-Geschäftsführer Thomas Siegert.

Und auf dem Grundstück wird sogar schon gebaut. Zur Petersstraße hin entsteht ein Kellerraum für die Trafostation, die derzeit noch genau daneben steht. Sie ist dem Bauvorhaben im Weg, wird in den Keller des neuen Gebäudes verlegt. Dann wird das alte Häuschen ebenfalls abgerissen.

Das laufe alles so gut, dass man die Abbrucharbeiten in 14 Tagen beendet haben wird. Das Unternehmen arbeite sehr professionell, sagt Siegert. Entsprechend hielten sich auch die Beschwerden der Anwohner in Grenzen. „Natürlich sind die beiden Großbaustellen nebeneinander für alle Beteiligten eine Belastung. Aber bisher hat es keine außergewöhnlichen Probleme gegeben“, sagt der Geschäftsführer.

Im August soll dann der Bau der L-förmigen Passage starten. Auf dem 2200 Quadratmeter großen Grundstück entstehen acht Baukörper, die den Durchgang nur zum Teil überdachen und viel Platz für (Außen-)Gastronomie lassen.

„Es gibt konkrete Verhandlungen mit Interessenten, aber es ist noch nichts unterschrieben.“

Thomas Siegert, Geschäftsführer der städtischen Bau GmbH

Der Textildiscounter Kik wird an den Standort Ostwall zurückkehren, allerdings hauptsächlich im Untergeschoss seine Waren anbieten. Mit den SWK ist die Bau GmbH in Verhandlungen über eine Geschäftsstelle am Ostwall. Zudem entstehen, Büros, Arztpraxen und Wohnungen in den oberen Etagen. „Es gibt konkrete Vehandlungen mit Interessenten, aber es ist noch nichts unterschrieben“, sagt Siegert.

Im Erdgeschoss ist Platz für Gastronomie und Geschäfte. In den oberen zwei Geschossen sind 900 Quadratmeter für Wohnungen, 850 Quadratmeter für Büros und 820 Quadratmeter für Arztpraxen vorgesehen. Im August will man mit den Tiefbauarbeiten beginnen im August. Die Passage soll Mitte 2017 fertig sein.

Das neue Gebäude der Wohnstätte auf dem Gelände der ehemaligen Werkkunstschule hat im Erdgeschoss eine Ausstellungsfläche und ein Kasino sowie die Empfangshalle mit Kundenbesprechungsräumen. Im 2. und 3. Obergeschoss befinden sich Büros. In der obersten, zurückversetzten Etage entstehen Wohnungen.

Nebenan auf dem Gelände der ehemaligen Werkkunstschule tut sich noch nichts. Während der Steinert-Komplex am Ostwall langsam in die Höhe wächst und auch die Zufahrt zur Tiefgarage von der Petersstraße bereits erkennbar ist, wartet die Bau GmbH noch auf die Baugenehmigung der Stadt. Siegert: „Da ist es wohl wegen personeller Engpässe zu Verzögerungen gekommen. Aber die Signale sind positiv, so dass wir stündlich mit dem Bescheid rechnen.“

Dann wird nächste Woche die Baustelle eingerichtet und im Juni gehen die Spezialtiefbauarbeiten für das neue Gebäude der städtischen Wohnstätte los. Der Umzug ist für Oktober 2016 geplant. Die Ostwall-Passage soll ein halbes Jahr später fertig werden.

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