Der nächste spektakuläre Einsatz auf der Baustelle wird die Schienenverlegung im Haltestellenbereich sein.

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Im Bereich des künftigen Bahnsteigs wird gearbeitet. Links in der Vertiefung werden später die Bahngleise verlegt, genau wie auf der anderen Seite. Die viereckigen Blöcke in der Mitte hinter dem Arbeiter sind Kabelschächte.

Im Bereich des künftigen Bahnsteigs wird gearbeitet. Links in der Vertiefung werden später die Bahngleise verlegt, genau wie auf der anderen Seite. Die viereckigen Blöcke in der Mitte hinter dem Arbeiter sind Kabelschächte.

Vor dem ehemaligen Hamburg-Mannheimer-Haus werden Pflastersteine zugeschnitten.

Straßenbaumeister Markus Langer prüft, ob alles im Lot ist. Er steht auf dem neuen Bus-Port vor der Sparkasse.

Leerrohre werden zugeschnitten, bevor sie durch die Wand zur Technik-Zentrale in die ehemalige Unterführung geschoben werden.

Bischof, Andreas (abi), Bild 1 von 4

Im Bereich des künftigen Bahnsteigs wird gearbeitet. Links in der Vertiefung werden später die Bahngleise verlegt, genau wie auf der anderen Seite. Die viereckigen Blöcke in der Mitte hinter dem Arbeiter sind Kabelschächte.

Krefeld. Der Ostwall-Umbau geht voran - auch wenn viele der Arbeiten im Untergrund verschwinden oder recht kleinteilig sind. Spektakulärer wird es in den nächsten Wochen, wenn die Schienen im Haltestellen- und Kreuzungsbereich Rheinstraße verlegt werden.

Seit die St.-Anton-Straße Mitte Juni wieder für den Verkehr geöffnet wurde, läuft der dritte und längste Abschnitt des Umbaus. Projektleiterin Beate Reif unterscheidet zwei Arbeitsstränge: den eigentlichen Bahnsteig einerseits und die Fahrbahnen und Gehwege andererseits.

Der Gehweg vor dem neuen Ostwall-Carree ist bereits fertig

Bei den Wegen ist der größte Fortschritt erkennbar. Die Pflasterung vor dem Ostwall-Carree ist fertig - hier müssen lediglich kleinere Mängel beseitigt werden. Zur Eröffnung des Hauses nächsten Monat kann der Weg genutzt werden.

Auf der gegenüberliegenden Seite ist die Hälfte des Bürgersteigs geschafft. „Dieser Abschnitt ist durch die Baumbeete, den erhöhten Einstieg in die Busse und das Gefälle zur Bebauung hin aber auch komplizierter“, erklärt Reif. Da müsse viel geschnitten und angepasst werden.

Im Bereich der Haltestelle ist eine Fahrspur schon fertig. „Wir wollen für die Bürger immer irgendwo eine befestigte Fläche anbieten, die sie nutzen können“, erklärt Reif. Die Entwässerungsanlagen sind erneuert worden, wobei es immer wieder unterirdische Hindernisse gab.

An der Sparkassenseite ist sogar schon der Bordstein - inklusive erhöhtem Bus-Einstieg (Bus-Port) und heller gestaltetem Fußgängerüberweg - mit der Regenrinne fertig. Dann folgen auch dort die Pflasterarbeiten.

Tiefbauarbeiten sollen vor Weihnachten fertig sein

Mit ein wenig Phantasie ist in der Mitte der neue Bahnsteig bereits zu erkennen. Außen in den Vertiefungen werden bald die Schienen für die Straßenbahn verlegt. Reif: „Der genaue Termin ist noch nicht klar, aber ich denke, innerhalb der nächsten vier Wochen geht es los.“ Dazwischen - jetzt schon etwas erhöht – wird der Wartebereich sein.

Hier ist seit Juni ausgeschachtet worden für die Dachfundamente. Danach wurde der Boden wieder verfüllt, so dass die Fundamente derzeit nicht zu sehen sind.

Auch hier wurde die Entwässerung erneuert, Leerrohre für Kabel wurden verlegt. Neun große Schächte in der Mitte, in denen jeweils ein Mensch Platz hat, dienen fürs neue Verlegen oder Reparaturen. Derzeit werden die Leerrohre unterirdisch durch eine Wand in die Unterführung zur Technikzentrale geführt.

Wenn das Wetter mitspielt, sollen die Tiefbauer vor Weihnachten fertig werden. Wann das Glasdach kommt, ist indes noch nicht klar. Die vier mal sechs Meter großen, schweren und leicht gebogenen Glasplatten sind nicht nur schwer zu transportieren, sondern auch äußerst empfindlich, können nicht bei jedem Wetter verarbeitet werden. Dennoch steht der Termin: Im Juni 2015 soll die Haltestelle fertig sein.

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