Die Stadt soll prüfen, ob Krefeld einen Antrag stellen kann.

Mit Bundesmitteln Sportplätze und Jugendeinrichtungen in Krefeld sanieren – das ist aktueller Wunsch der Krefelder SPD-Fraktion. „Die Stadtverwaltung muss prüfen, ob es in Krefeld förderfähige Projekte und Maßnahmen gibt und falls ja, muss schnellstmöglich ein Antrag vorbereitet und eingereicht werden“, fordert Benedikt Winzen, Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion. Hintergrund ist, dass es eine vom Bundesinnenministerium (BMI) ausgelobte Sportförderung in Höhe von 100 Millionen Euro gibt. Ende Juli dieses Jahres habe das BMI den Startschuss für die dritte Förderrunde im Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“gegeben. Die Antragsfrist endet bereits am 31. August.

„Möglicherweise könnten Fördermillionen des Bundes zur Sanierung von Krefelder Sportstätten genutzt werden.“

Benedikt Winzen, SPD-Fraktionsvorsitzender

Der Schwerpunkt der Förderung liege bei Sportstätten wie Turnhallen, Schwimmhallen sowie Freibädern, da der Bund hier einen besonderen Instandsetzungsrückstand sehe. Grundsätzlich seien aber auch bauliche Sanierungen und der Ausbau von Sporteinrichtungen möglich.

„Profitieren könnten die Krefelder Eissporthallen, das Badezentrum, weitere Freibäder und Schwimmhallen. Möglicherweise könnte auch eine Sanierung der Ostkurve in der Grotenburg förderfähig sein“, so Winzen. Dies müsse die Verwaltung nun anhand der Förderkriterien überprüfen. „Die für die Drittligatauglichkeit der Grotenburg nötigen Finanzmittel stehen zwar bereit, eine Sanierung der Ostkurve ist hierin aber noch nicht enthalten“, sagt Winzen. Die Auswahl der Förderprojekte treffe eine Jury. Die Vergabe der Fördermittel sei noch im laufenden Jahr geplant. „Bekämen wir eine Förderzusage, wäre die Wiedernutzbarmachung der Ostkurve parallel zu den Maßnahmen zur Herstellung der Drittligatauglichkeit nicht völlig illusorisch.“

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