Die Sparkasse saniert das Haus an der Neuen Linner Straße/Luisenstraße mit energiesparender Haustechnik.

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Der Bauschutt wird über diesen Turm abtransportiert.

Der Bauschutt wird über diesen Turm abtransportiert.

DJ

Der Bauschutt wird über diesen Turm abtransportiert.

Krefeld. Zurzeit versinkt das Atriumgebäude der Sparkasse an der Neuen Linner Straße/Luisenstraße im Inneren in Schutt und Staub. Denn dem Bau aus den 1960er Jahren hilft nach zahllosen Renovierungen nur noch eine Kernsanierung. Den im Parkbereich untergebrachten Mietern wurden neue Plätze zugewiesen.

Bereits im Frühjahr wurde mit den Entkernungs- und Abbrucharbeiten begonnen. Von außen kündet ein riesiges Staubrohr von den Arbeiten, durch das der in den Etagen entfernte Schutt entsorgt wird. Laut Angaben der Sparkasse ist das Gebäude ohne durchgreifende Maßnahmen weder brandschutztechnisch noch energiewirtschaftlich auf einen neuzeitlichen Stand zu bringen.

Im Zuge der Sanierung bleiben die Grundstrukturen des Gebäudes zwar erhalten, die Außenfassade wird jedoch ebenso erneuert wie die komplette Haustechnik. Dabei soll der Weg der Ressourcen schonenden Energiegewinnung und -verwertung fortgesetzt werden, indem das Atriumgebäude an die im Neubau Rheinstraße vorhandene Geothermie-Anlage angeschlossen wird.

Die Arbeiten werden zwei Jahre dauern

Außerdem ist geplant, die notwendige Kühlung für das Gebäude durch Umwandlung von Fernwärme in Kälte zu erzeugen und Überschüsse in das System der Gesamtliegenschaft einzuspeisen. Insgesamt soll das Gebäude die Anforderungen der aktuellen Energieeinsparverordnung deutlich unterschreiten.

Zwei Jahre werden die umfassenden Umbaumaßnahmen dauern. Im Frühjahr 2012 sollen dann mehrere übers Stadtgebiet verteilte Abteilungen ihr neues Domizil in der Krefelder Innenstadt beziehen.

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