Organisatorin Karin Scheid verrät, was für sie einen richtig guten Renntag ausmacht.

Organisatorin Karin Scheid verrät, was für sie einen richtig guten Renntag ausmacht.
Viel Trubel beim Renntag. Auch die Pferde sollen sich wohlfühlen, darauf achtet Karin Scheid bei den Vorbereitungen.

Viel Trubel beim Renntag. Auch die Pferde sollen sich wohlfühlen, darauf achtet Karin Scheid bei den Vorbereitungen.

Dirk Jochmann

Viel Trubel beim Renntag. Auch die Pferde sollen sich wohlfühlen, darauf achtet Karin Scheid bei den Vorbereitungen.

Wer einen Renntag organisiert, muss eine Menge unterschiedlicher Bedürfnisse gerecht werden. Karin Scheid hat darin viel Erfahrung und verrät der WZ am Rande des Familien-Renntages, worauf es ankommt.

Mit wie viel Vorlauf planen Sie den jeweiligen Renntag?

Karin Scheid: Etwa drei Wochen vor dem Renntag beginnen die intensiven Vorbereitungen. In der finalen Woche, wenn das Rennprogramm nach Starterangabe steht, laufen die endgültigen Vorbereitungen auf Hochtouren.

Wie viele Menschen sind daran beteiligt und welche unterschiedlichen Aufgaben gibt es dabei?

Scheid: Etwa 60 freie Mitarbeiter müssen an den Totokassen, Eintrittskassen, Programmverkauf, für die Parkplatzaufsicht und die Rennbahnbearbeitung planungstechnisch eingesetzt werden. Darüber hinaus arbeiten an einem Renntag etliche Dienstleister wie etwa Wachdienst, Sanitätsdienst, Notärzte, Totoleitung, Renntechnik, Dopingbeauftragter, Rennleitung, TV-Übertragungswagen, Ton- und Bildtechniker, Pferdeambulanz, Hufschmied, Reinigungsunternehmen im Auftrag für den Rennclub.

Gibt es Besonderheiten, die es nur bei Pferderennen gibt und auf die Sie Rücksicht nehmen müssen?

Scheid: Im Unterschied zu anderen Sportveranstaltungen gilt es den stetigen Umgang mit Pferden zu respektieren. Das heißt, es gilt praktisch vom Eintreffen der Pferde im Trainingsbereich, über das Satteln der Pferde am Führring, über das Rennen und die Rückkehr in die Gastboxen wie auch dann die Abreise unter höchstem Kontrollmechanismus abzuwickeln.

Wie wird der Renntag finanziert?

Scheid: Grundsätzlich finanzieren sich Renntage aus Nenngeldern, Wettumsatz und Sponsoring. Dafür sind Vorstand und Marketing des Krefelder Rennclubs zuständig.

Was macht für Sie einen richtig guten Renntag aus?

Scheid: Ich merke natürlich, ob die Vorbereitungen so gelaufen sind, dass ich am Renntag mit einem guten Bauchgefühl in das Sekretariat auf die Rennbahn fahre. Natürlich gibt es auch während eines Renntages immer wieder unvorhersehbare Dinge, die schnelle Lösungen erforderlich machen. Das ist bei einer Großveranstaltung, wir haben pro Renntag im Schnitt rund 5000 Besucher, durchaus als normal anzusehen. Aber das macht meine Arbeit gerade so interessant. Ganz wichtig ist, dass die Sonne am Renntag lacht und am Ende des Tages der Umsatz stimmt.

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