Ersatzplätze, Urlaub und Nachbarn - die Kinder-Betreuung ist für viele Familien diese Woche nur kreativ zu meistern.

Thema Kita-Streik, Mutter Anne Seitz, Fichtenstraße 4, Forstwald;
Anne Seitz nimmt in dieser Woche das Angebot eines Ersatzplatzes in der Kita Kuhleshütte für ihre Töchter Leonie (l.) und Lisa wahr.

Anne Seitz nimmt in dieser Woche das Angebot eines Ersatzplatzes in der Kita Kuhleshütte für ihre Töchter Leonie (l.) und Lisa wahr.

Bischof, Andreas (abi)

Anne Seitz nimmt in dieser Woche das Angebot eines Ersatzplatzes in der Kita Kuhleshütte für ihre Töchter Leonie (l.) und Lisa wahr.

Krefeld. Lange bevor die Erzieher in den Streik getreten sind, haben die Gewerkschaften betont, denArbeitskampf nicht auf dem Rücken von Eltern und Kindern auszutragen. Am dritten Tag des Kita-Streiks gehen die Meinungen darüber jedoch auseinander. Denn auch wenn viele Betroffene Verständnis für die Erzieher und ihren Kampf für eine qualitative Neubewertung ihres Berufs haben, sind es die Eltern, die mit den Folgen umgehen müssen. Die daraus resultierenden Veränderungen im Familien-Alltag gilt es zu meistern.

Kita-Streik Bei Mutter Anne Seitz funktioniert das bislang gut. Ihre Töchter Lisa (3) und Leonie (2), die eigentlich in der seit Montag bestreikten Kindertagesstätte an der Herbertzstraße untergebracht sind, haben einen Ersatzplatz in der Kita Kuhleshütte bekommen. „Die Umstellung war kein großes Problem für die beiden“, sagt Seitz. Man könne die Betreuungszeit zwar nicht in dem Maße annehmen, in dem man es gewohnt sei, trotzdem würde dies kein allzu großes Problem darstellen, erläutert die Bankkauffrau.

Mehr zu unserem Thema des Tages lesen Sie am Donnerstag in der gedruckten WZ. Oder schon am Mittwochabend ab 22.00 Uhr im E-Paper - erhältlich im Abo oder als einzelne Ausgabe für nur 89 cent (Android) beziehungsweise 99 cent (iOS).

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer