Ob Walken, Joggen oder Spazieren, Sport hält fit und gesund. Das weiß auch Manfred Krüger. Er hat sich für den Stadtteil eine spezielle Aktion überlegt, bei der über 100 Bürger mitmachen.

Ob Walken, Joggen oder Spazieren, Sport hält fit und gesund. Das weiß auch Manfred Krüger. Er hat sich für den Stadtteil eine spezielle Aktion überlegt, bei der über 100 Bürger mitmachen.
Apotheker Manfred Krüger hat „Linn bewegt sich“ initiiert. Archiv

Apotheker Manfred Krüger hat „Linn bewegt sich“ initiiert. Archiv

Aufmarsch der jungen Trommler: Kinder aus Linn haben im Pfarrsaal von St. Margareta an einem Trommel-Workshop teilgenommen.

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Apotheker Manfred Krüger hat „Linn bewegt sich“ initiiert. Archiv

Linn. 419 Schritte ist Manfred Krüger an diesem Morgen bis 10.15 Uhr gegangen. Das kann er von seinem Schrittzähler ablesen. „Es ist noch viel zu wenig“, sagt er. „7000 bis 10 000 sollten es bis heute Abend schon sein.“ Krüger ist Initiator der Aktion „Linn bewegt sich“.

Über 100 Bürger machen in Teams und als Einzelkämpfer mit. „Von Kita-Kindern bis zu Senioren sind alle dabei“, freut er sich über die große Zahl. „Mit so vielen Teilnehmern hätte ich nicht gerechnet. Ich könnte mir vorstellen, das Projekt auch in anderen Stadtteilen mit unserem Partner AOK durchzuführen“, sagt er.

„Mit so vielen Teilnehmern hätte ich nicht gerechnet. Ich könnte mir vorstellen, das Projekt auch in anderen Stadtteilen mit unserem Partner AOK durchzuführen.“

Manfred Krüger, Initiator

Regelmäßige Bewegung stärkt das Immunsystem, hält das Herz-Kreislauf-System fit und kann einer Vielzahl von Krankheiten vorbeugen. „Es ist aber oftmals schwer, in Gang zu kommen“, weiß der Apotheker, der auch Vorstand der Deutschen Diabetes-Gesellschaft und in der Arbeitsgemeinschaft Prävention in der Krefelder Gesundheitskonferenz ist. „Gemeinsam geht es besser. Laufen macht Laune.“ Für die Aktion haben sich Erzieherinnen-, Ärzte-, Grundschullehrer-, Altenpflegerinnen- und Apotheker-Teams gefunden. 20 Einzelpersonen sind dabei und fünf Menschen mit Rollatoren.

Alle zählen einen Monat lang ihre Schritte und notieren sie in einem Bewegungstagebuch. Die Senioren haben sich sogar zu einer Rollator-Rallye zusammengefunden. Krüger: „Sie waren in Linn unterwegs, um Stolperfallen aufzudecken. Diese sollen in einer Petition an die Stadt übermittelt werden, die dann die Schwachstellen beseitigen soll.“

Die Kinder treffen sich hingegen zur Trommelakrobatik und haben viel Spaß bei der rhythmischen Bewegung. Die Abschlussveranstaltung ist am Samstag, 23. Juni (siehe Kasten). Dann werden die besten Teams geehrt. Es gibt Preise für die meisten Schritte, für Kita- und Schulgruppen und auch die Bekanntgabe der Gesamtschritte der Aktion.

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