Trotz einer relativ ruhigen Silvesternacht hatten Polizei und Feuerwehr durchaus zu tun. Eine Bilanz.

Polizei Syb
Symbolbild.

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dpa

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Krefeld. Die Silvesternacht in Krefeld verlief vergleichsweise ruhig. Dennoch hatte die Feuerwehr "eine Vielzahl von Einsätzen zu bearbeiten", wie es die Brandbekämpfer in ihrer offiziellen Bilanz ausdrücken. Neben den "klassischen Bränden von Müllbehältern zur Jahreswende" seien auch zwei Sturmeinsätze gelaufen und es seien fünf "technische Hilfeleistungen" erbracht worden. Die Berufsfeuerwehr wurde durch die freiwilligen Feuerwehren von Fischeln, Oppum, Gellep-Stratum, Traar und Uerdingen unterstützt.

Ein Überblick:

-Gegen 0 Uhr wurden die Brandbekämpfer  zu einem Balkonbrand auf der Kaldenkirchener Straße gerufen. Dort hatte aber ein aufmerksamer Nachbar das Feuer bereits gelöscht, so die Mitteilung: "Es wurden lediglich Nachlöscharbeiten durchgeführt."

-Zum Bötterhof wurde die Feuerwehr um 0:10 Uhr alarmiert. Dort brannte eine größere Hecke, die schnell gelöscht werden konnte.

-Ebenfalls um 0:10 Uhr wurde ein Dachstuhlbrand auf der Griesbacher Straße gemeldet. "Hier konnte das schlimmste verhindert werden", schreiben die Beamten. Es handelte sich demnach um eine glimmende Silvesterrakete, die sich am Dachstuhl verfangen hatte.

-Gegen 0:32 Uhr wurden auf der Cracauer Straße fünf Personen aus einem defektem Aufzug befreit.

-Um 5:07 Uhr schließlich der größte Einsatz: Hier wurde die Feuerwehr zu einem Garagenbrand auf dem Voßdyk gerufen. Dort brannte zum Eintreffen eine Garage mit Dachstuhl in voller Ausdehnung.

Silvester-Bilanz der Polizei

Auch die Polizei berichtet von einer recht ruhigen Nacht - vergleichbar mit einer gut besuchten Wochenend-Nacht im Sommer, wie es eine Sprecherin gegenüber unserer Redaktion am Morgen ausdrückte. In zwei Fällen wurden Polizisten angegriffen:

-Gegen 3:30 Uhr bemerkten mehrere Polizisten einen Streit vor einer Gaststätte an der Dießemer Straße. Ein ebenso betrunkener wie aggressiver 30-jähriger Mann drohte laut Polizeiangaben damit, andere Anwesende zu verprügeln. Als die Beamten ihn in Gewahrsam nehmen wollten, versuchte er, sie wegzustoßen und wehrte sich gegen die Maßnahme. Die Beamten ordneten eine Blutprobe an. Die Nacht verbrachte der Mann in einer Gewahrsamszelle. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren, so die Polizei.

-Um 6:10 Uhr fuhren laut Polizeiangaben zwei Polizisten über den Ostwall. Sie seien aus einer Personengruppe heraus von einem 21-Jährigen beleidigt worden. Bei der Feststellung der Personalien habe sich ein 20-Jähriger aus der Gruppe eingemischt  und einen Polizeibeamten (31) angegriffen. Der Angreifer wurde überwältigt und zur Polizeiwache gebracht, heißt es im Bericht. Die Beamten ordneten eine Blutprobe an und erstatteten Strafanzeige gegen beide Männer. red

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