Bei den Veranstaltungen an diesem Wochenende blieb kein Auge trocken.

„Zenzi auf der Alm“ ist ins Raphaelsheim an der Hülser Straße gekommen und lässt das Publikum aus dem Lachen kaum herauskommen.
„Zenzi auf der Alm“ ist ins Raphaelsheim an der Hülser Straße gekommen und lässt das Publikum aus dem Lachen kaum herauskommen.

„Zenzi auf der Alm“ ist ins Raphaelsheim an der Hülser Straße gekommen und lässt das Publikum aus dem Lachen kaum herauskommen.

Bauchredner Jens Meyers begeistert mit Hund Heinz das Publikum bei der Pappnasensitzung der Labersäcke im Stadtwaldhaus.

Dirk Jochmann, Bild 1 von 2

„Zenzi auf der Alm“ ist ins Raphaelsheim an der Hülser Straße gekommen und lässt das Publikum aus dem Lachen kaum herauskommen.

Die Labersäcke haben ein eigenes (Saal-)Prinzenpaar

Sie trugen den Spaltpilz ins Publikum: Bei der "etwas anderen Sitzung" der "Labersäcke" im Stadtwaldhaus setzten sich Claudia und Bernd mit den Geschlechterrollen auseinander, der unterdrückte Mann kam gegen die triumphierende Frau nicht an. Da konnte er noch so lange aus der Bibel zitieren: Die Frauen haben untertan zu sein und feststellen, dass Helden immer Männer waren.

Dabei hatte alles so friedlich angefangen bei der neunten Pappnasen-Sitzung der nun acht Jahre alten Gruppe im Stadtwaldhaus. Eine männliche Stewardessen-Crew der "Dollen" übte mit dem Publikum den Sicherheits-Check. Kapitän Andreas Dams, der sich selbst als Schwaadsack erniedrigt und als "Dä liebe Jong" auswärts solo tourt, philosophierte derweil über die Krise: "Egal, ob das Glas halb voll oder halb leer ist, trink aus und bestell ein neues." Michael Backes aus Nettetal musste sich ständig an einem Seil festhalten, als er mit seinen närrischen Zaubereien verblüffte. An lustigen Sprüchen beim Jonglieren erkennt man Philip Dammer, der mit Artistik Lacher erntete. Wie alles mit "Krawumm!" statt Helau gefeiert wurde auch die Kürung des Saalprinzenpaares, der Nixe Claudia Sendler und der Möhre Jens Malchow.

Fidele Jröine Jonges sind stolz auf die Eigengewächse

Im voll besetzten Raphaelsheim an der Hülser Straße ist es am Samstagabend bei der Inrather Traditionsgesellschaft Fidele Jröine Jonges zur Sache gegangen. Das Motto "Aus Jröine Jonges werden Affen, um Jux und Dollerei zu schaffen" hatte bei den Inrathern schon große Lust auf das närrische Treiben gemacht. Präsidentin Birgit Meller eröffnete pünktlich um 20.11 Uhr das Programm und begrüßte als Gäste das Stahldorfer Kinderprinzenpaar Jan-Lucas und Monique.

Danach folgten zwölf ganz unterschiedliche Beiträge aus den eigenen Reihen. Man merkte Präsident Alexander Groth und seinem Vize Michael Schlippes an, dass sie stolz darauf sind, ein solches Programm "ohne Einkauf" zu schaffen. Der 1925 gegründeten Gesellschaft, die sich selbst gern Fid Jrö Jo nennt, gelingt es auch immer wieder, neue Mitstreiter zu finden. Den Beweis lieferten Dustin und Marvin Roosen sowie Marcus Bernstengel, die als Debütanten zu später Stunde mit ihrer "Musikalischen Lebenshilfe" den Saal für sich einnehmen konnten. Am kommenden Samstag tauscht man die Uniformen mit den Kostümen und veranstaltet einen Ball mit karnevalistischen Einlagen. Ebenfalls ab 20.11 Uhr im Rahpaelsheim.

Kalla Männekes läuten die heiße Phase des Karnevals ein

Zur Abschlusssitzung bringen die Kalla Männekes ihr Publikum so richtig in Fahrt. In gemütlicher Runde noch mal ordentlich gefeiert, bevor die Karnevalssession zu Ende ist. Das Programm der letzten Haussitzung beinhaltet unter anderem eine Ordenvergabe, Auftritte einer Tanzgarde und andere Tanz- und Musiknummern. Die "Oppumer Klanten" schwingen in Cheerleadermanier die Beine und bringen neben ihren schwarz-orangen Pompoms und ihrem Showtanz auch noch jede Menge Partystimmung mit.

Ein Highlight des Programms ist "Lady Piccolo". Sie tanzt auf den Tischen, verteilt Küsschen und Schokolade. Vor allem ihr Stimmvolumen begeistert alle. Das Publikum kennt jeden Hit und so wird kräftig gefeiert, geschunkelt, geklatscht und mitgesungen. Neben den musikalischen Einlagen sorgen amüsante Büttenreden und der "schöne Micha" mit seiner Comedy-Nummer über das Alltagsgrau für viele Lacher. Mit einem kräftigen "Helau" werden alle Feiernden am später Abend in den Rest-Karneval verabschiedet.

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