571 Senioren nutzen den Hausnotruf der Caritas. Dieser bietet auch Schutz vor ungebetenen Gästen in der dunklen Jahreszeit.

Katja Klein, bei der Caritas für das Hausnotruf-System zuständig, zeigt ein Gerät, mit dem unterwegs Hilfe gerufen werden kann.
Katja Klein, bei der Caritas für das Hausnotruf-System zuständig, zeigt ein Gerät, mit dem unterwegs Hilfe gerufen werden kann.

Katja Klein, bei der Caritas für das Hausnotruf-System zuständig, zeigt ein Gerät, mit dem unterwegs Hilfe gerufen werden kann.

Caritas

Katja Klein, bei der Caritas für das Hausnotruf-System zuständig, zeigt ein Gerät, mit dem unterwegs Hilfe gerufen werden kann.

Krefeld. Wenn alleinstehende Senioren in ihrer eigenen Wohnung einen Notrufdienst nutzen, kann das nicht nur beruhigend, sondern auch lebensrettend sein. Immer wieder wird Katja Klein, Leiterin des Hausnotrufes der Caritas, von Angehörigen angerufen, weil sie ihre Mutter oder ihren Vater nicht erreichen und sich Sorgen machen. Über das Hausnotruf-Gerät der Caritas kann Katja Klein dann schnell einen Kontakt herstellen oder sie schickt einen Mitarbeiter.

571 Senioren in Krefeld und Meerbusch nutzen zurzeit den Notruf-Dienst der Caritas. Darunter sind 197 Teilnehmer, die sich 2014 neu für dieses Angebot entschieden haben. Im Notfall verbindet die Technik die private Wohnung mit der Caritas-Zentrale. Dort wird rund um die Uhr geholfen. Über einen Funksender kann das Notruf-Gerät von jeder Stelle aus in der Wohnung angewählt werden.

In der dunklen Jahreszeit vermittelt der Hausnotruf zusätzlichen Schutz vor ungebetenen Gästen und Trickdieben. „Manche Senioren drücken den Notrufknopf, wenn sie ungewohnte Geräusche aus dem Keller hören oder sich ein Besucher an der Tür nicht abwimmeln lässt – auch das trägt zur Sicherheit bei und ist für uns als Dienstanbieter völlig in Ordnung“, sagt Katja Klein. In der Regel sind es aber gesundheitliche Probleme, für die der Hausnotruf genutzt wird.

Elf Mal wurde im Jahr 2014 der Notarzt gerufen

Im vergangenen Jahr sind rund 6706 Kunden-Anrufe in der Caritas-Zentrale eingegangen. In 332 Fällen sorgte ein Hintergrunddienst umgehend für Hilfe. Viel-fach reiche es, wenn die Angehörigen oder ein Pflegedienst informiert werden, so die Caritas. 92-mal musste der Rettungsdienst gerufen werden, in elf Fällen sogar der Notarzt. „Die Angehörigen und die Senioren selbst können sicher sein, dass im Notfall schnell geholfen wird. Das ist eine enorme Entlastung und trägt dazu bei, dass Menschen im Alter länger in den eigenen vier Wänden leben können“, sagt Katja Klein.

Zusätzlich im Angebot hat der Hausnotruf einen Schlüsselanhänger. Wenn bei einem Spaziergang der Schlüssel verloren geht, kann dieser mit Hilfe des Anhängers wieder dem Besitzer zurückgegeben werden. Seit 2014 gibt es den Mobilnotruf, mit dem von unterwegs nach dem Einkauf oder beim Spaziergang mit einem Knopfdruck ein Notruf abgesetzt werden kann. Das kleine Gerät hat ungefähr die Größe eines Handys.

Das Angebot reicht von der Kassen-Basis-Leistung (rund 18 Euro im Monat) bis zum Komfort-Service. Nähere Informationen zu den Angeboten und den Kosten gibt es bei der Caritas Krefeld im Hansa-Haus oder unter der Rufnummer 65 45 92.

www.caritas-krefeld.de

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer