Allerdings muss die Polizei auf das Ergebnis des  DNA-Abgleichs warten.

SYB Polizei Schild
$caption

$caption

Archivbild Polizei

Krefeld. Die Polizei hat einen 28-Jährigen ermittelt, der im Verdacht steht, die Raubserie auf Seniorinnen im Dezember begangen zu haben. Insgesamt 14-mal hatte ein Fahrradfahrer Frauen ausgeraubt und in einem Fall eines der Opfer sogar schwer verletzt.

Wie Polizeisprecher Wolfgang Weidner auf WZ-Anfrage erklärte, hätten umfangreiche Recherchen einer Ermittlungskommission zu dem Mann geführt. Man könne allerdings derzeit nicht von einem dringenden Tatverdacht sprechen, da noch die Untersuchung von DNA-Spuren aussteht. Wie berichtet, hatte der stets auf Fahrrädern raubende Täter zweimal Drahtesel zurückgelassen, an denen der „genetische Fingerabdruck“ gesichert werden konnte. Diese Spuren müssen vom Landeskriminalamt (LKA) untersucht werden.

Bis das Ergebnis des DNA-Abgleichs vorliegt, können Monate vergehen

Dadurch, dass dem vor zwei Wochen ermittelten Tatverdächtigen eine Speichelprobe entnommen worden ist, besteht auch eine direkte Vergleichsmöglichkeit mit den Tatortspuren. Allerdings wiegt der Vorwurf des Handtaschenraubs im gut ausgelasteten LKA-Untersuchungslabor nicht so schwer wie andere Straftaten, so dass zunächst andere Fälle Priorität genießen. Weidner: „Das kann noch gut drei Monate dauern.“ Der Tatverdächtige ist derweil auf freiem Fuß. Nach dessen Vernehmung war es zu keinem weiteren Handtaschenraub gekommen.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer