Symbolbild
Symbolbild

Symbolbild

Symbolbild

Krefeld. Am Mittwoch kam es in Krefeld zu mehreren Brandeinsätzen. Wie die Feuerwehr mitteilte wurden insgesamt drei Personen verletzt und es entstand zum Teil erheblicher Sachschaden. Zunächst wurde die Feuerwehr zu einem Kellerbrand in einer Flüchtlingsunterkunft auf der Tilsiter Straße gerufen, bei dem ein Bewohner leicht verletzt wurde. In dem viergeschossigen Wohnhaus hatte aus bislang ungeklärter Ursache Mobiliar angefangen zu brennen.

Kurz nach Beendigung dieses Einsatzes kam es zu einem Kellerbrand auf der Hubertusstraße. Hier gab es nach Angaben der Feuerwehr keine Verletzten, es drang jedoch dichter, schwarzer Rauch aus den Kellerfenstern und in den Treppenraum, so dass Personen im Dachgeschoss Ihre Wohnungen zunächst nicht verlassen konnten und von Einsatzkräften der Feuerwehr betreut wurden. Ein Kellerraum in dem sich auch die elektrische Verteilung für das gesamte Objekt befindet, brannte vollständig aus.

Am Abend, gegen 20:20 Uhr, meldeten Anwohner der Feuerwehr eine starke Rauchentwicklung aus dem Arndtgymnasium auf der St-Anton-Straße. Nach Angaben der Feuerwehr handelte es sich lediglich um einen Brand in einem außen befindlichen Lagerschuppen. Es gingen keine weitere Gefahr von dieser Einsatzstelle aus.

Noch während die Brandbekämpfer an dieser Einsatzstelle tätig waren, wurde die Feuerwehr zu mehreren Mülltonnenbränden im Bereich der Nordstraße und Hubertusstraße gerufen. Diese waren jedoch schnell gelöscht.

Eine Stunde später, um 21:24 Uhr meldeten eine Vielzahl von Anrufern einen Brand im ersten Obergeschoss eines Hauses auf der Lindenstraße. Bei diesem Einsatz kam es zu zwei leicht Verletzten, die aufgrund des Brandereignisses in umliegende Krankenhäuser transportiert werden mussten. Der Brand an dieser Einsatzstelle hatte die gesamte Wohnung sowie einen Teil der Dachkonstruktion im Hinterhaus zerstört. Die betroffene Wohnung ist nicht mehr bewohnbar. Bei den übrigen Wohnungen konnte die Feuerwehr eine Brand- und Rauchausbreitung verhindern. Die Bewohner durften aller wieder in Ihre eigenen Vier Wände zurück.

Schließlich brannten es um kurz vor Mitternacht auf einem Parkplatz am Uerdinger Bahnhof. Hier brannten zwei geparkte Wohnmobile. Mindestens ein Wohnmobil wurde dabei vollständig zerstört.

Zu allen Einsätzen ist die Brandursache bislang noch unbekannt und die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. red

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer