Insgesamt zeigen die Zahlen, dass die Ehrlichkeit der Finder in Krefeld nicht nachgelassen hat.

282 Schlüssel wurden im vergangenen Jahr im Krefelder Fundamt abgegeben.
282 Schlüssel wurden im vergangenen Jahr im Krefelder Fundamt abgegeben.

282 Schlüssel wurden im vergangenen Jahr im Krefelder Fundamt abgegeben.

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282 Schlüssel wurden im vergangenen Jahr im Krefelder Fundamt abgegeben.

Krefeld. Im Verlauf eines Jahres kommt eine ganze Menge an "Vergesslichkeit" zusammen, wie die Statistik der Fundsachen für das Jahr 2008 belegt, die beim städtischen Fundamt abgegeben wurden. Die Aufstellung des Büros, das seinen Sitz zum Dienstgebäude am Hauptbahnhof verlegt hatte, liest sich so:

154 Dokumente (von Personalausweis bis Schwerbehindertenausweis), 282 Schlüssel mit und ohne Etui, 48 lose Geldbeträge, 15 Uhren und 59 Schmuckstücke, 53 elektronische Geräte (Handy, Walkman, MP3-Player), 33 Brillen, 11 Geldbörsen mit und 59 ohne Geld, 30 Taschen aller Art sowie zahlreiche Damen-, Herren- und Kinderfahrräder (insgesamt 495) sind die Artikel, die sich Monat für Monat in den Büro- und Lagerräumen ansammeln.

Dazu kommen nicht alltägliche Funde wie einige Mikrowellen, ein Golfwagen mit Schlägern, Digital- und Analogkameras. Auch 61 "Sammelfunde" aus Kaufhäusern mit 674 Einzelteilen erreichten das städtische Fundbüro.

Insgesamt zeigen die Zahlen, dass die Ehrlichkeit der Finder in Krefeld nicht nachgelassen hat. Eine Gesamtzahl von 2098 (im Jahr 2007 waren es 2031) Fundsachen weist das Buch für die vergangenen zwölf Monate aus. Nur 408 (390) Fundstücke konnten im gleichen Zeitraum an ihre Verlierer ausgehändigt werden, 358 mal (339mal) erhielt der ehrliche Finder das Fundstück, weil sich kein Verlierer gemeldet hatte.

Insgesamt 102 (542) Fundsachen - hauptsächlich Fahrräder - wurden im vergangenen Jahr versteigert, weil sich weder der Verlierer meldete, noch der Finder das gute Stück behalten wollte. Dabei gibt es inzwischen mit der Internet-Versteigerung eine Alternative zu Versteigerungen nach herkömmlicher Art.

Bei 575 (985) Fundsachen blieb diesmal nur noch die Aussonderung und "Verschrottung" übrig, weil sie - außer vielleicht für den Verlierer - keinen Wert mehr hatten, wie beispielsweise einzelne Schuhe oder Handschuhe.

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