Helmut Döpke, Leiter des Fachbereichs Umwelt, stellt sich bei Mitgliederversammlung den Fragen der Bürger.

Helmut Döpke, Leiter des Fachbereichs Umwelt, stellt sich bei Mitgliederversammlung den Fragen der Bürger.
Krefeld hat vielerorts ein Schlaglochproblem. Davon sind die Forstwalder nicht ausgenommen.

Krefeld hat vielerorts ein Schlaglochproblem. Davon sind die Forstwalder nicht ausgenommen.

Archiv Andreas Bischof

Krefeld hat vielerorts ein Schlaglochproblem. Davon sind die Forstwalder nicht ausgenommen.

Forstwald. Ein Bürger macht bei der Mitgliederversammlung des Bürgervereins (BV) Forstwald seinem Ärger Luft: „Wir fahren jeden Tag durch Schlaglöcher, die Kinder haben dadurch keinen sicheren Schulweg, aber es wird von der Stadt viel Geld in andere Maßnahmen investiert. Dazu gehört die Sanierung des Kaiser-Wilhelm-Museums oder das Glasdach auf dem Ostwall.“

Gastredner Helmut Döpke, Leiter des Fachbereichs Umwelt, erklärt, dass die Politik über die Maßnahmen entscheide, nicht die Verwaltung. Döpke war der Einladung des BV-Vorstandes gefolgt, um über Entwässerung und Straßensanierung im Stadtteil zu sprechen. Zuerst widmet er sich ausführlich der Einrichtung des neuen Kommunalbetriebes, der mit rund 100 Mitarbeitern nun an den Ostwall 175 umgezogen ist. „Hier werden die Zuständigkeiten neu organisiert, das heißt: Aufgaben werden gebündelt und zusammengefasst, so dass die Bürger schneller wissen, wer wofür zuständig ist“, erklärt Döpke.

Kanalvergrößerung am Hochbendweg geplant

Ein Bürger fragt, ob die Abstimmung auch mit anderen beteiligten Unternehmen erfolge, wie der Netzgesellschaft Niederrhein. Antwort: „Wir koordinieren und bündeln.“

Zum Abwasser berichtet der Leiter, dass der Generalentwässerungsplan aus 2005 nun turnusgemäß neu bearbeitet werde. So erfolge eine Kanalvergrößerung am Hochbendweg. „An Oberbenrader-/Forstwaldstraße muss die Entwässerung für das Bebauungsplangebiet durchgeführt werden. Beide Maßnahmen werden erst nach 2023 in Angriff genommen.“ In Teilen Krefelds entspreche die Entwässerung nicht den rechtlichen Anforderungen, sagt der Fachmann weiter. „Die vorhandenen Versickerungsmöglichkeiten können auch nicht mehr ertüchtigt werden. Das neue Konzept muss her.“

Die Planungen würden unter anderem zeigen, ob eine Regenwasser-Kanalisation mit anschließender Versickerung oder Einleitung erforderlich werde. Im Straßenbau werden Maßnahmen durchgeführt, um die Fahrbahnen im Bestand zu erhalten. „In den Jahren 2019 und 2010 bekommen folgende Straßen eine neue Decke: Teile des Rotdorn- und Formerweges und der Hückelsmaystraße. Die Forstwaldstraße hingegen wird bis zur Hermann-Schumacher-Straße mit größerem Aufwand saniert.“ Danach berichtet BV-Vorsitzender Michael Gobbers von den Aktivitäten seines Vereins im laufenden Geschäftsjahr, beispielsweise von Waldputz, St. Martin und Herbstschoppen. „Wir haben die Fahrradständer am Bahnhof vom Grün befreit und eine große Infoveranstaltung über das Kasernengelände durchgeführt.“ Und BV-Vize Lodewijk van den Biggelaar ergänzt: „Wir haben auch die Geschwindigkeitsanlage an der Plückertzstraße finanziert.“

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