Von Dagmar Groß.
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Krefeld. Nach der Klatsche im April folgt jetzt die schallende Ohrfeige aus Düsseldorf für Rat und Verwaltung in Krefeld. Trotz der Vorwarnung im Frühjahr ist es auch im zweiten Anlauf nicht gelungen, einen genehmigungsfähigen Haushalt vorzulegen. Die Stadt steht vor einem Scherbenhaufen. Die Kritik trifft sowohl den Kämmerer Ulrich Cyprian (Ansatz Gewerbesteuer) als auch die Haushaltsmehrheit von CDU, FDP und UWG, die weitere Einsparungen beim Personal durchgesetzt haben. Dennoch hat die Regierungspräsidentin den Verantwortlichen erneut eine Chance eingeräumt, nachzubessern. So viel zur Unterstellung der FDP, Anne Lütkes würde parteilich urteilen. Statt die Schuldigen woanders zu suchen, sollten sich die drei Fraktionen endlich mit der Verwaltung zusammenraufen und ein tragfähiges Konzept erstellen. Sonst droht der Nothaushalt. Die Zeit dafür ist angesichts der Sommerferien knapp. Vor dem gesetzten Termin gibt es nur noch eine Ratssitzung. Und Wahlen.

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