Ratsfrauen aller Parteien wollen Problem angehen.

rotlicht
Symbolbild

Symbolbild

STA

Symbolbild

Krefeld. Nach den Herbstferien wird es von den Ratsfrauen einen Runden Tisch zum Thema Straßenprostitution geben. Dem Vorschlag von CDU-Ratsfrau Britta Oellers sind in der vergangenen Ratssitzung zu vorgerückter Stunde alle Fraktionen gefolgt.

Der Rat hat das Thema erneut aufgegriffen, nachdem der Sperrbezirk im Juli ausgeweitet worden ist. Eigentlich wollte die Verwaltung eine halbjährige Erprobungsphase abwarten. Doch laut massiver Anwohnerbeschwerden hat sich die Situation zwischen Voltaplatz und Dießemer Bruch nicht entspannt, sondern verschärft.

Die Zahl der Prostituierten sei zwar gleich geblieben, aber dafür böten sie nun an verschiedenen Stellen ihre Liebesdienste an. Selbst dort, wo eine Verbotszone gelte. Ganz schlimm sei es auf der Güterstraße. Trotz Halte- und Parkverbot in beiden Richtungen, würde die Straße von cirka einem Dutzend ausländischer Lkw als Parkplatz genutzt, insbesondere von Freitagnachmittag bis Montagmorgen. Im Schutz der großen Wagen werde laut Anwohner der Prostitution auch deutlich vor 22 Uhr nachgegangen. Was die Stadt dagegen tue, wollte Joachim Gabriel (SPD) wissen.

Statt das im April vom Rat beschlossene Gesamtkonzept zumindest ansatzweise vorzulegen, ging Kämmerer Ulrich Cyprian aus sicherheitsbehördlicher Sicht auf das Thema ein. Darüber zeigte sich Oellers enttäuscht. Sie will das Thema auch aus Sicht der Prävention behandeln. Dazu gibt es in Kürze den Runden Tisch. yb

Leserkommentare (1)


() Registrierte Nutzer