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Mareile Schlebes von der Apotheke am Moritzplatz. Archiv

Mareile Schlebes von der Apotheke am Moritzplatz. Archiv

A. Bischof

Mareile Schlebes von der Apotheke am Moritzplatz. Archiv

Das Gesicht ist heiß, die Wangen gerötet, manchmal jucken und brennen sie auch. Die Rosazea ist eine entzündliche Hauterkrankung im Gesicht, bei der sich die feinen Äderchen der Haut weiten. Das führt zu anfallartigem Erröten über Stunden, im weiteren Verlauf bleiben die erweiterten Äderchen für immer sichtbar. Anschließend kommt es oft zu Knötchen, Pusteln und Juckreiz.

Als Ursache werden genetische Gründe aufgeführt, Schicksalsschläge, Wechseljahre, und auch die Haarbalgmilbe steht im Verdacht, der Auslöser für die Rosazea zu sein. Rein medizinisch gesehen handelt es sich um eine unheilbare Autoimmunkrankheit. Eine frühzeitige Behandlung ist wichtig.

Was kann man tun? Zuerst gilt es, durch einen angepassten Lebensstil das Erröten zu vermeiden: keine heißen/ scharfen Gerichte, keinen Alkohol, Kaffee, Nikotin, keine zu heißen oder zu kalten Bäder, die Sonne meiden und möglichst wenig Stress. Die Sonneneinstrahlung spielt eine ganz besondere Rolle bei der Entstehung der Krankheit, daher ist ein ganzjähriger hoher Lichtschutz wichtig.

Mittlerweile gibt es spezielle Pflegeprodukte für an Rosazea Erkrankte. Die meisten tragen den Hinweis AR = Anti Rötungen. Sie sind ohne Parfum, ohne Konservierungsstoffe und haben keinerlei durchblutungsfördernde Zusatzstoffe.

Gegen die Pusteln und Knötchen helfen vom Hautarzt verordnete Cremes und Lotionen, manchmal müssen auch Antibiotika genommen werden.

Mein Tipp: Benutzen Sie gerade im Sommer ein Thermalspray, das kühlt die Haut und beruhigt sie.

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