Die Geschäftsführer kündigen weitere Investitionen an. Güteraufkommen übertrifft das Vorjahresniveau.

Das Güteraufkommen im Rheinhafen stieg auf rund 3,5 Millionen Tonnen.
Das Güteraufkommen im Rheinhafen stieg auf rund 3,5 Millionen Tonnen.

Das Güteraufkommen im Rheinhafen stieg auf rund 3,5 Millionen Tonnen.

Andreas Bischof

Das Güteraufkommen im Rheinhafen stieg auf rund 3,5 Millionen Tonnen.

 Krefeld. Der Rheinhafen Krefeld konnte trotz einsetzender Finanz- und Wirtschaftskrise in 2008 das Ergebnis des Vorjahres noch einmal steigern. Die Geschäftsführer Elisabeth Lehnen und Rainer Schäfer ziehen nicht nur für das zurückliegende Jahr für Krefeld eine positive Bilanz, sondern kündigen weitere Investitionen im Rheinhafen trotz der zu erwartenden schwierigeren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen an. Die Einschätzung für das laufende Jahr fällt zurückhaltend aus.

Das Güteraufkommen im Schiffsgüterverkehr stieg im Jahr 2008 auf rund 3,5 Millionen Tonnen - und übertrifft damit das Vorjahresniveau. Beim Eisenbahngüterverkehr wurden über 570000Tonnen erreicht. Somit konnten die Mengen des Jahres 2007 nicht ganz erreicht werden (minus 3,9 Prozent).

Der Rheinhafen will erheblich in den Containerterminal investieren

Die Entwicklung beim Schiffsumschlag folgte dem Trend in der Logistik. Nach einem zufriedenstellenden ersten Halbjahr verringerte sich die Umschlagtonnage zum Ende des Jahres kontinuierlich. Der Dezember fiel im Vergleich zum Vorjahr sogar um 33 Prozent schwächer aus. Anders die Entwicklung beim Eisenbahngüterverkehr: Nach einem schwachen Start ins Jahr 2008 konnten die Mengen im zweiten Halbjahr deutlich gesteigert werden.

Die Schwerpunkte im Umschlag lagen primär bei Chemieprodukten und den Güterarten Nahrungs- und Futtermittel, sowie Steine und Erden. Hier war eine Steigerung um 200 Prozent zu verzeichnen, durch die das sinkende Aufkommen im Chemiebereich abgefedert werden konnte. Somit lag das Gesamtergebnis wieder auf Vorjahresniveau.

Das im Oktober 2008 eröffnete Krefelder Containerterminal erreichte bis zum Jahresende bereits einen Umschlag von 1500 TEU (Twenty-Foot Equivalent Unit). Trotz des derzeit global rückläufigen Containeraufkommens wird der Rheinhafen erheblich in den Ausbau des Containerterminals investieren, denn die Prognosen sagen nach wie vor eine Verdopplung des Verkehrsaufkommens bis 2025 voraus.

"Die gesteckten Ziele konnten trotz der sich abzeichnenden Finanz- und Wirtschaftskrise erreicht werden", bilanzieren Elisabeth Lehnen und Rainer Schäfer. "Die großen Potentiale des Rheinhafens gilt es durch gezielte Investitionen zu erschließen. Mit dem Ausbau des Containerterminals und der Ansiedlung des Thyssen Krupp Stahl Service Centers sind wir auf dem richtigen Weg", so die Geschäftsführer.

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