2010 wurden über vier Millionen Tonnen abgefertigt.

Krefeld. Die Erholung der Wirtschaft ist im vergangenen Jahr auch im Krefelder Hafen angekommen. Der Güterumschlag kletterte um 900 000 auf 4,12 Millionen Tonnen. Dieser Wert liegt um 100 000 Tonnen höher als 2008.

Beim Schiffsgüterumschlag brachte es der Rheinhafen Krefeld im vergangenen Jahr auf 3,32 Millionen Tonnen, 24,3 Prozent mehr als 2009. Noch besser konnte das Unternehmen beim Eisenbahngüterverkehr abschneiden. Mit über 800 000 Tonnen gab es das zweithöchste Transportvolumen seit 30 Jahren und gegenüber 2009 eine Steigerung um 47 Prozent.

Diese Zahlen wirken sich auch auf das Betriebsergebnis aus. Seit Beginn der strategischen Partnerschaft mit den Neuss-Düsseldorfer Häfen, die seit drei Jahren 49 Prozent der Firmenanteile halten, konnte das Defizit jedes Jahr halbiert werden.

Geschäftsführerin Elisabeth Lehnen erwartet, dass 2012 die Gewinnzone erreicht wird. Ihr Kollege Rainer Schäfer geht davon aus, dass sich in nächster Zeit zwei weitere Unternehmen im Hafengebiet ansiedeln werden. Namen nennt er noch nicht.

Besonders der Maschinenbau sei durch Größe und Gewicht seiner Produkte auf den Transport mit Bahn und Schiff angewiesen.

Für den Rheinhafen steht als nächstes Projekt die Weiterentwicklung des Hafenbahnhofes in Linn auf dem Programm. Die Planung sei der Schwerpunkt des kommenden Jahres.

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