Unglück mit Rettungswagen wurde durch einen Fahrfehler verursacht.

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Der Unfall forderte zwei Verletzte.

Der Unfall forderte zwei Verletzte.

DJ

Der Unfall forderte zwei Verletzte.

Krefeld. Dass der innere eines Zwillingsreifens größtenteils blank war, hat nicht zum Unfall eines Rettungswagens auf der Wüstrathstraße beigetragen. Das erklärte Polizeisprecher Dietmar Greger gegenüber der WZ.

Wie berichtet, war das Fahrzeug der Krefelder Feuerwehr am Montag auf einer Einsatzfahrt nach links von der Fahrbahn abgekommen, gegen einen Baum gefahren und dann auf die rechte Seite gestürzt. Zwei Feuerwehrleute (beide 40 Jahre alt) wurden leicht verletzt. Polizeibeamte entdeckten dann an der Hinterachse einen Reifen, der teilweise kein Profil mehr hatte.

Nach Angaben Gregers ist ein Fahrfehler der Grund für den Unfall. Der Mercedes-Sprinter habe zunächst die Kreuzung Alte Krefelder Straße bei roter Ampel und mit geringer Geschwindigkeit Richtung Norden überquert. Zeugenaussagen und die Auswertung des Fahrtenschreibers belegten dies. Auf regennasser Fahrbahn habe sich der Rettungswagen beim Beschleunigen dann aufgeschaukelt. Der Fahrer habe dann falsch gegengelenkt.

An dem Zwillingsreifen sei bei diesem Manöver nur der äußere Reifen, nicht aber der innere belastet worden. Dass dieser kaum noch Profil hatte, habe sich deshalb nicht auf das Unfallgeschehen ausgewirkt. Mit Blaulicht und Martinshorn dürfe von den Vorschriften der Straßenverkehrsordnung abgewichen werden, so dass eine höhere Geschwindigkeit als die eigentlich zugelassene von den Rettern gefahren werden durfte, so Greger. Das Ermittlungsergebnis werde nach einer Anhörung von Fahrer und Beifahrer an die Staatsanwaltschaft weitergegeben, die über das weitere Vorgehen entscheide. bra

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