Die Aufsicht hebt die Entscheidung auf.

Krefeld. Der Beschluss des Stadtrates von November, die City-Ambulanz vorerst nicht zu schließen, war nicht rechtens. Das hat die Bezirksregierung festgestellt. Sie hob den vom Oberbürgermeister bereits beanstandeten Beschluss deshalb auf.

Wie Stadtdirektorin Beate Zielke am Donnerstag im Ordnungsausschuss mitteilte, wäre "mit dem beanstandeten Ratsbeschluss ein in allen Gerichtsinstanzen festgestellter illegaler Zustand, nämlich Notfallrettung und Krankentransport ohne die hierfür erforderliche Genehmigung, nicht nur geduldet, sondern für einen längeren Zeitraum festgeschrieben" worden, so die Bezirksregierung.

Stellvertretender Feuerwehrchef Dietmar Meißner stellte den Politikern Donnerstag die übergangsweise getroffenen Maßnahmen vor, durch die Rettungsdienst-Versorgung gewährleistet werde (die WZ berichtete).

Eine erste Auswertung der Einsätze habe gezeigt, dass man in 91,6Prozent aller Fälle die Einsatzstellen mit Rettungswagen innerhalb von acht Minuten erreiche. Das selbstgesteckte Ziel sind 90 Prozent. Die neue Rettungswache auf dem SWK-Gelände und die Verlagerung der Wache Nordwest von der Westparkstraße Richtung Hüls soll laut Stadtdirektorin etwa im letzten Quartal erfolgen.

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