Das Amtsgricht verurteilte 65-Jährigen. Er muss den Führerschein für ein Jahr abgeben.

Im Amtsgericht musste sich  der 65-jährige Rentner Karl L. für seine berauschte Fahrt verantworten. Er war mit 1,8 Promille auf einem Moped unterwegs gewesen.
Im Amtsgericht musste sich der 65-jährige Rentner Karl L. für seine berauschte Fahrt verantworten. Er war mit 1,8 Promille auf einem Moped unterwegs gewesen.

Im Amtsgericht musste sich der 65-jährige Rentner Karl L. für seine berauschte Fahrt verantworten. Er war mit 1,8 Promille auf einem Moped unterwegs gewesen.

Lothar Strücken

Im Amtsgericht musste sich der 65-jährige Rentner Karl L. für seine berauschte Fahrt verantworten. Er war mit 1,8 Promille auf einem Moped unterwegs gewesen.

Krefeld. "Er ist sehr rund gefahren", beschrieb ein Zeuge die Schlangenlinien des vor ihm fahrenden Gefährts, das 25 Stundenkilometer nicht überschreiten durfte. Ein riskantes Wendemanöver  an der Kreuzung St. Töniser/Gatherhofstraße machte ihn endgültig stutzig. Er folgte dem "umgebauten Moped" und alarmierte die Polizei. Der Fahrer, Karl L., wurde zur Blutprobe gebeten. Ergebnis: 1,8 Promille.

Gegen den Strafbefehl legte der 65-jährige Krefelder Einspruch ein. Vor dem Amtsgericht äußerte er sich nicht zur Sache, räumte aber letztendlich die Tat ein. Es galt die Frage zu klären: Ist L. vorsätzlich alkoholisiert gefahren oder war es einfach Fahrlässigkeit.

Während der Staatsanwalt Vorsätzlichkeit nicht ausschloss und 90 Tagessätze zu zehn Euro forderte, konnte das Gericht trotz eklatanter Fahrfehler keinen Vorsatz erkennen und erließ ihm zehn Tagessätze.Angesichts seiner prekären wirtschaftlichen Lage kann er die in Raten in 25-Euro-Raten abzahlen. Darüber hinaus ist er seinen Führerschein für zwölf Monate los.  

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