308846 Besucher und 1,2 Millionen Ausleihen listet das Institut für 2009 auf.

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Die Erfolgsbilanz der Krefelder Mediothek bei Besuchern und Ausleihen geht weiter. (Archiv

Die Erfolgsbilanz der Krefelder Mediothek bei Besuchern und Ausleihen geht weiter. (Archiv

Andreas Bischof

Die Erfolgsbilanz der Krefelder Mediothek bei Besuchern und Ausleihen geht weiter. (Archiv

Krefeld. Mit 308846 Besuchern und 1,226 Millionen Ausleihen hat die Mediothek 2009 einen Rekord erzielt. "Das hätte ich nach dem enormen Anstieg nach der Eröffnung des neuen Hauses 2008 nicht zu glauben gewagt", freut sich Leiter Helmut Schroers.

Der Jahresbericht in Faltblattform liegt ab sofort aus. Die Mediothek, die ein Nutzungsentgelt von 20 Euro (ermäßigt 14 sowie fünf für Kinder) erhebt und die Medienausleihe dafür weitgehend kostenlos ermöglicht, hat 17000 Ausweise ausgegeben, auch das ist ein Rekord.

So sind 20 Prozent der Krefelder seine Kunden, rechnet Schroers. Auch wenn die neuen Medien immer wichtiger werden - der größte Teil der Ausleihen geht mit 35 Prozent auf Sachliteratur. Kinder- und Jugendliteratur und Belletristik sind mit je 23 Prozent beteiligt, Tonträger machen zwölf und DVD fünf Prozent aus. Software- und Notenausleihen kommen mit einem Prozent aus.

Auffallend und von ihm gewollt ist für Schroers die Tendenz, dass immer mehr Besucher nicht nur zum Ausleihen kommen, sondern im Haus Zeitschriften und Zeitungen lesen, das Internet nutzen und in Gruppen Referate erarbeiten. Neu im vergangenen Jahr waren in der Mediothek die Online-Ausleihe digitaler Medien, das Lern-Center für Schüler ab Klasse 8, die Einrichtung weiterer Internet-Arbeitsplätze mit der Möglichkeit, Notebooks auszuleihen, das Angebot von Konsolenspielen und die steigende Mitgliederzahl beim Förderverein. Allein sieben Projekte zur Leseförderung von den bisher 33 "Zwergenbibliotheken" in Kindergärten über Lesepaten, den Sommerleseclub und die Aktion "Wir lesen bunt" sollen dafür sorgen, dass der Mediothek auch in Zukunft die Kundschaft nicht ausgeht.

Die Mediothek hat im Jahr 2009 bei 2,3 Millionen Euro Betriebskosten und Einnahmen von 508000 Euro einen Kostendeckungsgrad von 22 Prozent erreicht - ein in Deutschland einmaliger Wert. Der Durchschnitt erreicht acht Prozent.

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