Sondereinsätze der Polizei an Stein- und Neue Linner Straße.

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Archiv: samla.de

Krefeld. Der Raubmord an einem 79-jährigen Krefelder scheint aufgeklärt zu sein. Die Polizei durchsuchte am Montag und Dienstag eine Wohnung an der Steinstraße. Zudem observierten zivile Polizeikräfte unter Mithilfe von Spezialkräften mehrere Stunden lang eine Wohnung an der Neuen Linner Straße. Ob es in diesem Zusammenhang auch Festnahmen gab, wollte Oberstaatsanwalt Axel Stahl mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht sagen. Dafür kündigten Polizei und Staatsanwaltschaft für Mittwoch eine Pressekonferenz an, in der erste Ermittlungsergebnisse veröffentlicht werden sollen.

Die Leiche des 79-Jährigen war an Händen und Füßen gefesselt

Die Leiche des 79-jährigen Opfers war am 26. Oktober in seiner Wohnung an der Drießendorfer Straße gefunden worden. Ein Nachbar hatte den Senior zuvor als vermisst gemeldet. Die Polizei hat die Leiche des Mannes geknebelt auf dem Boden seiner Wohnung gefunden. Er war an Händen und Füßen gefesselt. Eine Obduktion ergab, dass er erstickt worden war.

Die Ermittler kamen zu dem Ergebnis, dass der 79-Jährige Opfer eines brutalen Raubmordes geworden war. Eine Mordkommission wurde eingerichtet. Durch Hinweise aus der Bevölkerung wurde die Polizei darauf aufmerksam, dass der Verstorbene kurz vor seinem Tod Kontakt zu zwei dem Mann zuvor unbekannten Frauen hatte, die offenbar Interesse an den Antiquitäten des Rentners geäußert hatten. Weitere Zeugen wollten das Opfer zusammen mit diesen beiden Frauen und einem Mann häufiger zusammen im Stadtzentrum und an der Sternstraße gesehen haben. Die Polizei veröffentlichte daraufhin Phantombilder der beiden Frauen und des Mannes. Es wurde eine Belohnung für Hinweise zu dem Raubmord in Höhe von 3000 Euro ausgesetzt.

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