Für die kostenlose Beratung von Angehörigen hat die AOK zwei examinierte Krankenpflegerinnen eingestellt.

Annegret Kellermann (links) und Diana Niederée helfen bei der AOK seit diesem Jahr bei Fragen rund um die Pflege weiter.
Annegret Kellermann (links) und Diana Niederée helfen bei der AOK seit diesem Jahr bei Fragen rund um die Pflege weiter.

Annegret Kellermann (links) und Diana Niederée helfen bei der AOK seit diesem Jahr bei Fragen rund um die Pflege weiter.

Dirk Jochmann

Annegret Kellermann (links) und Diana Niederée helfen bei der AOK seit diesem Jahr bei Fragen rund um die Pflege weiter.

Krefeld. Gesetze sind sperrig. Genauso ist das auch mit dem zur Pflegeweiterentwicklung, kurz: Pflegereform. Manchmal sind sie aber auch ganz praktisch: Versicherte haben so seit Neujahr einen Anspruch auf eine kostenlose Pflegeberatung.

3000 Pflegefälle sind bei der AOK in Krefeld derzeit registriert. Monatlich kommen zwischen fünf und zehn hinzu. Für deren Beratung hat die Gesundheitskasse zum Jahreswechsel zwei neue Mitarbeiterinnen eingestellt: Diana Niederée und Annegret Kellermann.

Die beiden examinierten Krankenpflegerinnen helfen im AOK-Gebäude an der Friedrichstraße 27, aber auch direkt zu Hause bei den Betroffenen oder Angehörigen weiter - auch am Samstag und nach dem normalen Arbeitstag. Und das kostenlos.

Einige Einsätze hatte das Team bereits. "Letzte Tage waren wir bei einem alten Ehepaar zu Hause", erzählt Kellermann. Er pflegt seine Frau. Das Problem: Der Rollstuhl passte nicht durch die Badezimmertür. "Da haben wir ihm einen schmaleren besorgt.

Und der Mann war glücklich." Andere haben ein kaputtes Hörgerät, Fragen zum Pflegeantrag oder sind unsicher, ob jemand den rollstuhlgerechten Badumbau bezahlt. "Viele pflegende Angehörige wissen auch nicht, dass sie sich eine Auszeit nehmen können", sagt AOK-Regionaldirektor Thomas Meertz. Kurzzeitpflege nennt man das.

Niederée hat bei ihrer alten Arbeit im Krankenhaus erfahren, wie wichtig die Beratung ist: "In der Klinik gibt es häufig Leute, die zu Hause völlig unterversorgt sind."

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer