Ratingen/Krefeld. Das Auto eines Krefelders hat im Berufsverkehr in Ratingen für erhebliche Behinderungen gesorgt. Der 49-Jährige war am Dienstagmorgen gegen 5.20 Uhr mit seinem Auto der Marke Mitsubishi auf der Meiersberger Straße (L 422) in Ratingen-Homberg unterwegs. 

Der Mann bemerkte, dass sein Pkw stetig langsamer wurde und an Leistung verlor. Während der Fahrt erkannte er plötzlich Flammen im Heckbereich seines Wagens. Daraufhin stellte er das Auto am Fahrbahnrand ab und stieg aus. Beim Verlassen des Fahrzeugs stellte der Krefelder fest, dass die Flammen ursprünglich aus dem Motorraum kamen.

Während viele andere Verkehrsteilnehmer achtlos an dem brennenden Auto vorbeifuhren, verständigte der 49-Jährige die Polizei. Gleichzeitig versuchte er, seinen Wagen mit einem Feuerlöscher zu löschen. Dabei zog er sich eine leichte Rauchgasvergiftung zu.

Die von der Polizei verständigte Feuerwehr bekam den Brand schnell in den Griff. Dennoch brannte der Vorderraum des Autos aus, es entstand ein Sachschaden von etwa 10000 Euro. Das Auto wurde abgeschleppt, der Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Für die Dauer der Löscharbeiten war die L 422 bis etwa 6.30 Uhr zeitweise komplett gesperrt. Brandursache war ein technischer Defekt im Fahrzeug. Nach Angaben des Eigentümers war der Wagen erst wenige Tage vor dem Unglück in der Werkstatt zur Reparatur. Red.

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