autobahn-ausbau
Etwa 80.000 Fahrzeuge nutzen täglich die A 57 auf Krefelder Stadtgebiet. Die Zahl wird auf etwa 90 000 Autos wachsen.

Etwa 80.000 Fahrzeuge nutzen täglich die A 57 auf Krefelder Stadtgebiet. Die Zahl wird auf etwa 90 000 Autos wachsen.

Andreas Bischof

Etwa 80.000 Fahrzeuge nutzen täglich die A 57 auf Krefelder Stadtgebiet. Die Zahl wird auf etwa 90 000 Autos wachsen.

Krefeld. Krefeld hat sich von der Tunnel-Trog-Lösung für die A 57 verabschiedet. Gegen die Stimmen von FDP und UWG hat sich der Rat am Dienstag für einen Lärmschutz ohne Tunnel ausgesprochen. Damit hat das Gremium das frühere einstimmige Votum kassiert.

In der fast eineinhalbstündigen Debatte war viel von Vernunft und Realität einerseits und von Erpressung und Niederlage andererseits die Rede. Bereits in einer Vorbesprechung, zu der Rolf Rundmund (Grüne) die Fraktionsvorsitzenden eingeladen hatte, zeichnete sich ab, dass kein einstimmiges Votum zustande kommen würde.

Während CDU, SPD, Grüne und Linke bereit sind, die Tunnel-Lösung zu begraben, winkten FDP und UWG ab. Sie fürchten, dass Krefeld sich von einer klaren Position zugunsten möglicher Zugeständnisse verabschiedet und sich erpressbar macht.

Dem hielten CDU, SPD, Grüne und Linke entgegen, dass man sich den Gegebenheiten beugen müsse. Und die besagten, dass der Tunnel nicht finanzierbar ist. Deshalb müsse man sich jetzt für einen optimalen Lärmschutz mit Wänden einsetzen.

Entsprechend werde man nun mit Land und Bund verhandeln. Teil dieser Diskussion werde eine verbesserte Nordanbindung des Hafens ohne einen Ausbau der B 288 zur Autobahn sein.

Leserkommentare (6)


() Registrierte Nutzer