43-Jähriger zu Geldstrafe verurteilt.

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Die Zeugen kamen umsonst ins Krefelder Amtsgericht. (Archiv

Die Zeugen kamen umsonst ins Krefelder Amtsgericht. (Archiv

Andreas Bischof

Die Zeugen kamen umsonst ins Krefelder Amtsgericht. (Archiv

Krefeld. Ein 43-jähriger Krefelder hat jetzt fast genau zwei Jahre nach der Tat bei einem Prozess vor dem Krefelder Amtsgericht eine Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu je 20 Euro erhalten. Der Amtsrichter sah es nach der Vernehmung mehrerer Zeugen als erwiesen an, dass der Angeklagte seine damalige Freundin ins Gesicht geschlagen und mit einem Messer bedroht hat.

Im Februar 2008 war er, wie die Frau aussagte, nachts gegen 2Uhr betrunken in der Wohnung an der Lerchenfeldstraße aufgetaucht. Er ging auf die Schlafende los, zertrümmerte dabei eine Fensterscheibe und verfolgte sie auf die Straße. Die Frau, die im Nachthemd ins Freie geflohen war, hatte Todesangst, weil der 43-Jährige sie mit einem Messer bedrohte. Eine aufmerksame Nachbarin hatte die Schreie gehört und den Mann mit der Waffe in der Hand gesehen.

Die Staatsanwältin betonte bei ihrem Strafantrag ausdrücklich, dass die Gesellschaft ein solches Verhalten nicht tolerieren dürfe. Der Richter verurteilte den Mann dann wegen Körperverletzung und Bedrohung zu der Geldstrafe, deren Höhe Rücksicht auf seine finanziellen Verhältnisse als Arbeitsloser nimmt. hw

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