Gut gelaunt kam die Antwort des Oberbürgermeisters: Ja, im Juni sollen die Räte die Theater-GmbH beschließen, ließ Gregor Kathstede kürzlich auf Nachfrage wissen. Und schon im September soll alles in trockenen Tüchern sein. Widerspruch kam weder vom Gladbacher Amtskollegen noch aus der Führungsriege des Theaters.

Die Episode zeigt, wie es in den Köpfen der Entscheidungsträger aussieht: Der gravierende Einschnitt ist nur noch Formsache, von der durch die Räte beschlossenen "Prüfung" der GmbH-Gründung ist keine Rede mehr.

Diese Haltung, verbunden mit der restriktiven Informationspolitik, gibt den Mitarbeitern das Gefühl, dass die Zukunft im Schnelldurchlauf über ihre Köpfe hinweg gestaltet wird. Für die Theater-GmbH wäre das ein verheerender Fehlstart.

christoph.elles@westdeutsche-zeitung.de

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