FDP zeichnet Hansgeorg Hauser aus. Der will sich mit dem Verein für eine Tourist-Information an der Luisenstraße stark machen.

Joachim C. Heitmann (r.) zeichnete Hansgeorg Hauser und den Verein „Haus der Seidenkultur“ aus.
Joachim C. Heitmann (r.) zeichnete Hansgeorg Hauser und den Verein „Haus der Seidenkultur“ aus.

Joachim C. Heitmann (r.) zeichnete Hansgeorg Hauser und den Verein „Haus der Seidenkultur“ aus.

Dirk Jochmann

Joachim C. Heitmann (r.) zeichnete Hansgeorg Hauser und den Verein „Haus der Seidenkultur“ aus.

Krefeld. Der Verein „Haus der Seidenkultur“ hat beim Dreikönigstreffen der FDP den „Preis für Bürgerschaftliche Civilcourage“ erhalten. Auf der sehr gut besuchten Veranstaltung wurden nicht nur die tägliche Arbeit und das vorbildliche Durchhaltevermögen der Vereinsmitglieder bei der Sanierung des Gebäudes gewürdigt. Sie kündigten ebenso an, sich auch für eine Tourist-Information im Haus stark machen zu wollen.

Keine Liberalen-Veranstaltung, ohne eine Debatte um die Partei

Ein erster interessierter Blick der Politik gilt an diesem Abend dem neuen FDP-Logo mit Magenta-Ton. „Wir lassen die Farbe auf uns wirken“, erklärt FDP-Kreisvorsitzender Joachim C. Heitmann angesichts des Plakates. Und mit einem Augenzwinkern: „Sie zeigt nicht die untergehende liberale Sonne, sondern die aufgehende.“

In seiner Lobrede auf die Vereinsmitglieder erklärt Heitmann: „Das Haus auf der Luisenstraße ist als relativ junge kulturelle Einrichtung tief in der Krefelder Stadtgeschichte verwurzelt.“ Denn hinter der Bezeichnung „Haus der Seidenkultur“ stehe nicht nur die 100-jährige Tradition der Paramentenweberei Hubert Gotzes, sondern auch die Entwicklung Krefelds zum Zentrum der Samt- und Seidenindustrie.

Heitmann würdigt zudem die Durchhaltekraft des Vereins bei der Sanierung des Hauses: „Es galt viele Überraschungen zu meistern und außerhalb des zunächst vorgesehenen Budgets zu finanzieren,“ sagt Heitmann.

Zahlreiche Spenden halfen dabei, das Projekt umzusetzen

Hansgeorg Hauser, als Vorsitzender des Vereins, berichtet von den Rückschlägen bei der Sanierung, die zu der Aussage führten: „Das war es denn, das schaffen wir nicht.“ Aber gerade die Bürger seien an der Rettung und Erhaltung des Kleinodes interessiert gewesen. „Es gab Spenden von fünf Euro von Kindern und 10 000 Euro von Unternehmen. Das gab uns Motivation.“ Heute sei die Technik sehr gut überarbeitet: „Wir könnten sofort anfangen zu weben.“

Der „Preis für Bürgerschaftliche Civilcourage“, der künftig im Haus an der Luisenstraße ausgestellt werde, zeige, dass die Arbeit gesehen, anerkannt und geschätzt werde. „Er gibt uns Energie“, erklärt Hansgeorg Hauser. „Wir möchten das Bild der Stadt nach außen prägen und bieten der Stadt an, die Tourist-Information im Haus an der Luisenstraße einzurichten, an einem Ort, der für die Geschichte Krefelds steht.“

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