Die Würfel sind gefallen, das WZ-Kochduell in Zusammenarbeit mit Hoster Küchen+ Einrichtungen sowie der Brauerei Königshof ist entschieden: Das Dreier-Finale konnte jetzt Claudia Boudnik ganz knapp gewinnen. Ihr Zander traf genau den Geschmack der Jury.

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Frisch ans Werk: Für das Finale hatten sich (v.l.) Claudia Boudnik, Gabriele Leigraf und Dr. Johannes Köbberling qualifiziert.

Frisch ans Werk: Für das Finale hatten sich (v.l.) Claudia Boudnik, Gabriele Leigraf und Dr. Johannes Köbberling qualifiziert.

Mit einem hauchdünnen Vorsprung gewann Claudia Boudnik das WZ Kochduell. Die Preise an die Finalisten überreichte Profikoch Markus Haxter.

Von Finalist Dr. Johannes Köbberling zubereitet: Himmel un Ähd mit Flönz und Krefelder Sauce, Altbier-Ramen-Suppe mit Sauerbraten-Einlage.

Von Finalistin Claudia Boudnik serviert: Zanderfilet im Bierteig mit schwäbischem Kartoffelsalat.

Von Finalistin Gabriele Leigraf angerichtet: gefülltes, kurzgebratenes Fleisch mit einer besonderen Kruste, speziellem Kartoffelstampf und Wurzelgemüse.

Eine schwere Entscheidung mussten die Juroren (v.l.) Günter Hoster (Seniorchef Hoster Küchen + Einrichtungen), Frank Tichelkamp (Verkaufsleiter und Marketing Brauerei Königshof), WZ -Verlagsleiter Daniel Poerschke und Profikoch Markus Haxter treffen.

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Frisch ans Werk: Für das Finale hatten sich (v.l.) Claudia Boudnik, Gabriele Leigraf und Dr. Johannes Köbberling qualifiziert.

Kennen Sie Fushi? Konkret heißt dies: Rheinland trifft Japan, hiesige Kochkunst verbindet sich mit japanischer Koch-Philosophie. Noch konkreter: Himmel un Ähd mit Flönz und Krefelder Sauce, dazu Altbier-Ramen-Suppe mit Sauerbraten-Einlage. Sicherlich eine ungewöhnliche Kombination. Beim WZ Kochduell, gemeinsam ausgerichtet mit Hoster Küchen + Einrichtungen und der Brauerei Königshof, hat Finalist Dr. Johannes Köbberling mit diesem eingereichten Vorschlag gepunktet. „Eine unglaubliche Kreativität“, befand Profikoch und Mit-Juror Markus Haxter - Küchenmeister VKD, Eurotoques, Bio Spitzenkoch NRW (Regionale Produkte), 1. Ernährungsrat Köln und Buchautor - am Ende stellvertretend für die anderen drei Punktrichter. „Es hat uns auf jeden Fall überzeugt.“

Allerdings fehlte bei der Beurteilung ein Hauch zum ersten Platz. Den vergab die Jury an Claudia Boudnik mit ihrem Klassiker aus der Region, einem Zanderfilet im Bierteig mit schwäbischem Kartoffelsalat. Dritte und damit Bronze erhielt Gabriele Leigraf. Sie kochte einen Fond unter anderem aus Bier der Brauerei Königshof. Darin pouchierte sie Kalbsschnitzel und bestrich sie am Ende unter anderem mit Mandeln. Dazu servierte sie Wurzelgemüse und Kartoffelstampf mit pürierten Oliven.„Auch hier ist eine unglaubliche Kreativität mit im Spiel“, befand Markus Haxter.

Alle drei Finalisten hatten zu diesem Zeitpunkt schon mehrere Ausscheidungsrunden hinter sich. Zuerst unterzog der Spitzenkoch die bei der WZ eingereichten Rezepte einer kritischen Auswahl, dann standen die vorgeschlagenen Gerichte auf Facebook zur Wahl. Einzige Bedingung ans Rezept: Die Zutatenliste musste auch Bier der Brauerei Königshof aufführen. Sechs Hobbyköche - zu diesem Zeitpunkt alle schon Gewinner - traten im Halbfinale an, die Sieger aus den drei Paarungen kämpften nun um die Kochkrone.

Auch das Finale fand in der mit modernsten Geräten bestückten Kochschule von Hoster Küchen + Einrichtungen statt. Hier bietet Iris Baumeister, Tochter von Seniorchef Günter Hoster, seit Jahren regelmäßig Kochabende an, oft gemeinsam mit Markus Haxter. Dann wird im überschaubaren Kreis gemeinsam ein Essen zelebriert und hinterher genossen. „Wir haben oft auch Unternehmen zu Gast, die ihre Mitarbeiter oder Kunden mal zu einen außergewöhnlichen Event einladen wollen“, sagt Günter Hoster.

Außerdem wird bei Dampfgarvorführungen regelmäßig gezeigt, wie man am besten mit den Geräten arbeitet. „Es muss zu einem passen. Das zeigt sich am besten in der Praxis“, erläutert der Seniorchef. Interessant sind zudem immer wieder Einführungen in die neueste Gerätetechnik von Spitzenmarken wie Bosch, Gaggenau und Miele. Ein Kühlschrank, der beim Einkauf von zu Hause signalisiert, ob noch etwas fehlt? Kein Problem. Der Inhalt des Kühlschranks wird per Fotos aufs Smartphone geschickt.

Eine halbe Stunde musste sich die Jury des WZ-Kochduells Zeit nehmen, um die Kreationen von Claudia Boudnik, Gabriele Leigraf und Dr. Johannes Köbberling zu bewerten. Ein eindeutiges Zeichen, dass die Entscheidung schwer fiel. Geschmack, Optik, Praxisumsetzung, Technik, Hygiene, Arbeitslauf und Servierfähigkeit wurden einer kritischen Prüfung unterzogen und bewertet.„Es war ausgesprochen schwierig“, befand dann auch am Ende Jurysprecher Haxter, ehe er die von Günter Hoster gespendeten Preise in Form von Warengutscheinen zwischen 400 und 600 Euro an die drei Finalisten überreichte.

„Ich bin sehr gespannt, wie vielfach einsetzbar Bier ist“, meinte Frank Tichelkamp von der Brauerei Königshof zwischendurch, während es schon herrlichlecker duftete. „Es entwickelt sich immer mehr zu einem festen Bestandteil in der Küche.“

Die Brauerei wird übrigens alle eingereichten Rezepte demnächst gesammelt veröffentlichen – zum Nachkochen und Genießen.