Kultur- und Denkmalausschusskünftig getrennt.

Krefeld. Die Fraktionsvorsitzenden wollen in der neuen Ratsperiode sechs neue Ausschüsse einrichten. Statt derzeit 15 soll es künftig 21 geben, vorausgesetzt der Rat stimmt in seiner konstituierenden Sitzung am 5. November zu.

Danach könnte es künftig wieder einen eigenständigen Kulturausschuss, einen Denkmalausschuss, einen Beschwerde-, einen Ordnungs- und Verkehrsausschuss sowie neu einen Finanz- sowie einen Integrationsausschuss geben. Das ist das Ergebnis eines interfraktionellen Gesprächs, das am Dienstag beim Oberbürgermeister stattgefunden hat.

Zwei Themen standen im Mittelpunkt: Welche Ausschüsse und in welcher Größenordnung es künftig geben soll und ob es in Krefeld ein Integrationsausschuss oder ein Integrationsrat gebildet wird. "Die Mehrheit hat sich für die Einrichtung eines Ausschusses ausgesprochen", sagt Gregor Kathstede.

Während der Integrationsrat nur aus gewählten Mitgliedern und Ratsmitgliedern besteht, sind im Integrationsausschuss noch sachkundige Bürger und Einwohner sowie stellvertretende Ausschussmitglieder vertreten. Über die jeweiligen Vorsitzenden sei nicht beraten worden.

Mit der Vereinbarung war der Weg frei für die Wiederwahl von Bezirksvorsteher Hans-Jürgen Brockers (CDU). Parteiintern hatte er mit Gregor Grosche einen Konkurrenten, der sich auf den Posten des Sprechers der Bezirksfraktion beschränkte.

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