Anwohner haben den Eindruck, als führe nur noch ein Zehntel des heutigen Verkehrs. Hier können Sie sich ansehen, wie es wo aussehen könnte.

grafik a57
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Straßen.nrw/Ilka Jaroch

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Krefeld. Die Experten von Straßen NRW, der in Sachen Autobahn zuständigen Planungsbehörde, lehnen sich weit aus dem Fenster: Ein Ausbau der A 57 nach den Vorgaben des Bundes würde im Vergleich zum heutigen Zustand eine Lärmminderung um mehr als 10 Dezibel bringen. Dies entspricht einer Halbierung der Lautstärke. Die Anwohner in Krefeld hätten dann den Eindruck, auf der A 57 führe nur noch ein Zehntel des heutigen Verkehrs, so die Einschätzung der Planer.

Der Grenzwert für den Lärm während des Tages (59 Dezibel) wird laut Straßen NRW überall eingehalten. Nachts (49 Dezibel) gibt es in den oberen Etagen einiger Hochhäuser Probleme. Hier müssen neue Fenster für Lärmschutz sorgen.

Die Deckschicht der Fahrbahn soll aus Flüsterasphalt bestehen. An der Höhelage der A 57 ändert sich durch den sechsspurigen Ausbau nichts. Die Kreuzungen mit den Stadtstraßen bleiben ebenfalls unverändert.

Bislang fordert der Stadtrat für den etwa zehn Kilometer langen Abschnitt auf Krefelder Gebiet einen Ausbau mit Tunnel-Trog-Lösung. Dies würde knapp 700 Millionen Euro kosten. Der Bund lehnt das ab und hält konventionellen Lärmschutz für ausreichend. Sollte sich der Tunnel nur von Gartenstadt bis Oppum erstrecken, würde dies rund 500 Millionen Euro kosten.

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