726 Teilnehmer schnürten ihre Joggingschuhe und starteten vom Crefelder HTC auf die Rundstrecke durch den Stadtwald.

Pfingstlauf
Das Startgeld des Pfingstlaufes durch den Stadtwald kommt der Aktion behindertengerechte Spielplätze zugute.

Das Startgeld des Pfingstlaufes durch den Stadtwald kommt der Aktion behindertengerechte Spielplätze zugute.

Raiko Gayk

Das Startgeld des Pfingstlaufes durch den Stadtwald kommt der Aktion behindertengerechte Spielplätze zugute.

Krefeld. Neuer Rekord beim Krefelder Pfingstlauf: 726 Hobby- und Profisportler sind am Montag auf die unterschiedlich langen Strecken im Stadtwald gegangen. Der Lauf, der in diesem Jahr zum 16. Mal für einen guten Zweck veranstaltet worden ist, gilt Laufbegeisterten längst als Institution.

Bestes Wetter hatte die Teilnehmer am frühen Pfingstmontag zur Hockeyanlage des Crefelder HTC an der Vreed gelockt. Von hier aus ging es auf die Rundstrecke durch den Stadtwald. Das Motto des Laufes „Gemeinsam durchs Ziel“ wurde hundertfach vorgeführt: So auch von Laufpate Frank Brünsing, Vorsitzender des Krefelder Kanu-Klubs, der seine Läuferschar begeistert abklatschte.

Die Halbmarathon-Distanz hatte eine große Gruppe geschafft, darunter die drei Hülser David Hausch, Lucas Schüren und Daniel Heulmanns. Sie spielen Rollhockey in der U 20 des Hülser SV und nutzen den Lauf als Vorbereitung auf die Deutsche Meisterschaft in Iserlohn: „Eigentlich haben wir uns nur für die 15-Kilometer-Strecke angemeldet. Aber es hat unterwegs so viel Spaß gemacht, dass wir die paar Kilometer noch dran gehängt haben.“

Unter den Läufern ist auch das Krefelder Ruder-Ass Jochen Urban

Mit dabei war auch Krefelds Ruder-Ass Jochen Urban. Zum zweiten Mal schaffte der Krefelder die Halbmarathon-Strecke. Doch es ging auch kürzer: So drehte der neue Schirmherr des Laufes, der Vorsitzende des Stadtsportbundes, Dieter Hofmann, eine vergnügliche 5-Kilometer-Runde.

Die neue Rekord-Teilnehmerzahl versteht er glatt als persönlichen Erfolg: „Da ich jetzt Schirmherr des Laufes bin, kommen viele eben nicht drumherum, hier mitzumachen.

„Nach wie vor geht es um die gemeinsame Freude an der Bewegung und die Lust am Laufen“, sagt Holger Falk, der gemeinsam mit Klaus Freiberger und Frank Klein die Veranstaltung stemmt.

„Das Startgeld kommt der Aktion behindertengerechte Spielplätze zugute“, sagt Klein. In diesem Jahr dürfen sich die Bockumer über einen sanierten Spielplatz freuen, die Einnahmen fließen in die Anlage Engers Kull.

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