Damit hat die SPD sich und der Stadt einen Bärendienst geleistet. Nachdem sie im Dezember-Rat noch das richtige Gespür hatte und das Thema "Benennung des Platzes am Sinn-Haus" von der Tagesordnung nahm, wurde in der Bezirksvertretung gestern breit und öffentlich diskutiert, ob man denn einem zuvor in nichtöffentlicher Sitzung erarbeiteten Kompromiss zustimmen konnte oder nicht.

Die Argumentation der Sozialdemokraten kam dabei nicht richtig rüber. Aber auch wenn man keinem der SPD-Vertreter unterstellen kann und darf, dass er türkische und jüdische Mitbürger gegeneinander ausspielen will - genau diese peinliche Diskussion wurde jetzt losgetreten. Warum hat die SPD nicht einfach beantragt, das Thema erneut zu vertagen?

 

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