Rund zwei Dutzend Autofahrer ignorieren die Halteverbote in der Innenstadt. Ihre Pkw müssen abgeschleppt werden.

Rund zwei Dutzend Autofahrer ignorieren die Halteverbote in der Innenstadt. Ihre Pkw müssen abgeschleppt werden.
Hans-Joachim Hofer koordiniert Großveranstaltungen.

Hans-Joachim Hofer koordiniert Großveranstaltungen.

DJ

Hans-Joachim Hofer koordiniert Großveranstaltungen.

Das Fazit fällt eigentlich positiv aus. Polizei und Stadt zeigen sich zufrieden mit den Durchführungen der Karnevalszüge in Krefeld. „Die detaillierten Nachbesprechungen finden aber noch in den kommenden Wochen Stadt“, erklärt Hans-Joachim Hofer, verantwortlich beim Tiefbauamt für die Durchführung von Großveranstaltungen.

Einen Aspekt möchte Hofer dann aber doch noch unbedingt thematisieren, bevor Ordnungs- und Rettungskräfte sowie Veranstalter und Stadt in die Nachbetrachtung gehen. „Ich kann es nicht verstehen, wie Menschen bewusst Halteverbotsschilder ignorieren können, die teilweise seit ein oder zwei Wochen aufgestellt sind.“

Nicht genügend Abschleppwagen für die vielen Falschparker

Bereits im Vorjahr war der Rosenmontagszug später gestartet, weil entlang der Zugstrecke, für die an Rosenmontag ein absolutes Halteverbot gilt, immer noch parkende Autos abgestellt waren. „Der Zug kann nicht starten, wenn die Strecke nicht frei ist. Die großen Festwagen könnten steckenbleiben.“ Auch in diesem Jahr war die Kapazität der Abschleppdienste irgendwann erschöpft, berichtet Hofer. Seine Schlussfolgerung für das kommende Jahr lautet deshalb: „Die Halteverbote in der Innenstadt werden an Rosenmontag bereits ab 8 Uhr gelten.“ Möglicherweise müsste auch die Anzahl an eingesetzten Abschleppwagen erhöht werden.

Absolut positiv bewertet Hofer die Entwicklung der Begleiterscheinungen rund um den Karnevalszug in Verberg. „Es gab überhaupt keine Vorfälle.“ Die Chance auf Reduzierung der Auflagen beim Zug im Jahr 2020 sei gestiegen.

Die Polizei fasste an Aschermittwoch die Karnevalsbilanz wie folgt zusammen: Zwischen Altweiber und Veilchendienstag mussten die Beamten 92 Platzverweise ausstellen. Für 42 Narren endeten die Karnevalsfeierlichkeiten im Polizeigewahrsam. Zudem registrierte die Polizei 22 Körperverletzungsdelikte und zwei Fälle von sexueller Belästigung. Ein besonderes Lob gab es für Verkehrsteilnehmer. Während der Karnevalstage kontrollierten die Beamten insgesamt 267 Fahrzeugführer. Dabei stellten sie einen Alkoholverstoß fest.

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