Im Moment ruht die Baustelle, doch nach Karneval geht es weiter mit den Kreuzungen.

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Der neue, ebenerdige Gehweg ist auf der östlichen Ostwall-Seite schon fertig.

Der neue, ebenerdige Gehweg ist auf der östlichen Ostwall-Seite schon fertig.

Andreas Bischof

Der neue, ebenerdige Gehweg ist auf der östlichen Ostwall-Seite schon fertig.

Krefeld. Weihnachtspause auf der Großbaustelle Ostwall, doch nach Karneval geht’s weiter. Bis zur Jahresmitte steht der Umbau der Kreuzungen auf dem Programm. Dann folgen die Umgestaltung der östlichen Rheinstraße und anschließend des Haltestellenbereichs UdU (voraussichtlich ab 2011). Den Abschluss bildet die Neugestaltung des Bereichs vor dem Hauptbahnhof.

Drei viertel des Ostwalls sind bereits fertig gestellt

Seit Ende November ruhen die Bauarbeiten auf Krefelds einstigem Pracht-Boulevard, dem Ostwall. Das wird noch eine Weile so bleiben. Erst nach Karneval, so Hartmut Könner, Referatsleiter Tiefbau bei der Stadt Krefeld, werden die Arbeiten auf der Ostseite fortgesetzt. Doch schon jetzt lässt sich sagen: Die Arbeiten schreiten zügig voran, drei viertel des Ostwalls sind bereits fertiggestellt.

Die westliche Seite des Ostwalls von der Hansastraße bis zur neuen Linner Straße ist bereits seit Ende November so gut wie fertig. Ende Januar sollen dort die Straßenleuchten installiert werden, womit die Arbeiten zur neuen Gestaltung in diesem Bereich abgeschlossen sind.

In den Osterferien wird dann auf der West- und Ostseite die Schlussdecke auf den Asphalt aufgetragen. "Das ist zwar in ein bis zwei Tagen geschehen, aber wir wollen damit bis zu dieser verkehrsschwachen Zeit warten", erklärt Innenstadtkoordinator Eckhard Lüdecke.

Bei den noch ausstehenden Arbeiten ergeben sich Veränderungen im Bereich der Fußgängerübergänge. Die an der Marktstraße wird vom Straßenniveau angeglichen, an der Dreikönigenstraße wird die Verkehrsführung an der Ausfahrt Kaufhof-Parkhaus neu geregelt. Können Autos hier bislang nur rechts abbiegen, soll künftig auch Linksabbiegen erlaubt sein. Dazu wird die Ampelanlage umgebaut.

Mehr Grün, weniger Verkehr für die Kreuzung Stephanstraße

Ende Januar wird die Straßenbeleuchtung an der Westseite zwischen Hansastraße und Linner Straße installiert.

In den Osterferien im April soll sowohl auf der West- als auch auf der Ostseite die Schlussdecke auf den Asphalt aufgetragen werden. Dieses Vorhaben soll innerhalb von zwei Tagen realisiert werden.

Die Querungen an der Marktstraße, an der Dreikönigenstraße, der Stephanstraße und der Schwertstraße werden überarbeitet und teilweise für den Autoverkehr gesperrt.

Die einschneidenste Veränderung ergibt sich an der Querung Ostwall/Stephanstraße. Diese wird künftig für Autos komplett gesperrt, nur noch Fußgänger und Radfahrer haben hier künftig volle Bewegungsfreiheit. Dazu soll die Grünanlage im Kreuzungsbereich großzügig ausgeweitet werden.

Umgewöhnen müssen sich die Autofahrer auch auf der Schwertstraße. Führt die Einbahnstraße bisher von der Philadelphiastraße stadteinwärts, wird der Verkehr ab Spätsommer 2009 stadtauswärts geleitet.

Nach jahrzehntelangen Diskussionen hatte der Ostwall-Umbau im Juni 2007 begonnen. In den Sommer- und Herbstferien des Jahres wurden die Schienen auf dem westlichen Teil der Straße ausgetauscht. Der umgeleitete Verkehr musste zum ersten Mal über die Philadelphiastraße fahren.

Im Juni 2008 folgte dann die zweite Phase. Die Schienen auf der östlichen Fahrbahnseite wurden erneuert. Und an beiden Ostwall-Seiten wurden die neugestalteten, ebenerdigen Gehwege und die neue Ausstattung in Angriff genommen. Wieder diente die Philadelphiastraße als Ausweichmöglichkeit.

Mit den Umbauarbeiten, die insgesamt rund zehn Jahre dauern werden, möchten die Planer den Boulevardcharakter des Ostwalls wieder hervorheben und ihn wieder zur Visitenkarte der Innenstadt machen.

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