Als Ersatz wird eine Ampel gefordert.

Krefeld. Der Ton wird rauer. Ein Jahr nach dem ersten Brief hat der Inhaber des Friseursalons "Cut" am Ostwall 187 im Namen von 24 weiteren Geschäftsleuten am Freitag erneut ein Protestschreiben an die Tiefbau-Verwaltung gefaxt.

"Es ist ein Unding, dass für 2,8 Millionen Euro der Haltestellenbereich an der Rheinstraße überdacht werden soll, aber der obere Teil des Ostwalls schlichtweg vergessen wird", sagt Friseurmeister Reza Heidari.

Die Geschäftsleute auf dem Abschnitt zwischen St.-Anton-Straße und Dampfmühlenweg fühlen sich durch die stillgelegten Rolltreppen und die Absperrgitter an der St.-Anton-Straße und auf dem Ostwall von ihren Kunden abgeschnitten.

Vor allem ältere, aber auch in ihrer Bewegung eingeschränkte Menschen seien nicht in der Lage, ohne Hilfe die Geschäfte zu erreichen. Als Abhilfe fordern die Geschäftsleute, eine Ampelanlage zu installieren. "Zumindest aber einen Übergang mit Zebrastreifen."

Kurzzeitig glaubten sich die Händler und Anwohner am Freitag schon am Ziel. Vor dem Hamburg-Mannheimer-Haus wurde das weiße Absperrgitter aufgeschnitten. Allerdings nur, um an selber Stelle ein nagelneues Zaunstück wieder einzusetzen.

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