Im Seidenweberhaus standen diesmal Vertreter der Pflegeberufe im Mittelpunkt.

Krefeld. Das Zusammenspiel aller Kräfte ist der Weg. Krefeld noch lebenswerter für alle Generationen zu machen, das Ziel - das sagt Oberbürgermeister Gregor Kathstede.

Menschen, die dies in der Alten-, Kranken- und Jugendpflege tagtäglich und rund um die Uhr umsetzen, waren diesmal die Ehrengäste beim Neujahrsempfang der Stadt im Seidenweberhaus.

Sie hörten vom Stadtchef Erstaunliches, nämlich, dass sie neben mehr Anerkennung auch mehr Geld verdienen (müssten): "Zuviel Arbeit, zuwenig Personal, eine nicht gerade fürstliche Bezahlung, vor diesem Hintergrund gehen vielen Sozialdiensten die Fachkräfte aus. Das ist ein Zustand, der unsere Gesellschaft herausfordert, und am Ende sollte ein Ergebnis stehen, das vor allem Ihren berechtigten Forderungen entgegen kommt." Das ließ nicht nur den DGB-Kreisvorsitzenden Ralf Köpke unter den Zuhörern aufhorchen.

Weitere Beispiele für ein gutes Zusammenspiel lieferten die Big Band des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums und das Ensemble des Gemeinschaftstheaters, das im festlich geschmückten großen Saal Ausschnitte aus dem "Johnny Cash"-Programm präsentierte.

"Schön-hier"-Aktion trotzt der Wirtschaftskrise

Engagement für die Stadt attestierte der Oberbürgermeister aber auch alle denen, die sich an der Kampagne "Krefeld - schön hier" beteiligt haben. Mit Ideen, Gemeinschaftssinn und gegenseitiger Unterstützung könne man Krefeld noch schöner und lebenswerter machen und den schwierigen Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise trotzen.

Sein Ziel sei eine wirtschaftlich starke Stadt mit ausgeglichenen Finanzen, die allen Generationen etwas zu bieten hat. Kathstede forderte dazu auf, an diesem Ziel gemeinsam zu arbeiten. Dann könne man am Silvesterabend 2010 persönlich und zusammen eine positive Bilanz ziehen.

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