Oberbürgermeister bedankt sich bei denen, die Zeit und Geld in die Stadt und ihre Bewohner stecken.

Franziskusschwester Alfonsa Fischer vom Kloster Jungfernweg, Oberbürgermeister Gregor Kathstede und der Vorsitzende der Zoofreunde, Friedrich R. Berlemann, beim Neujahrsempfang.
Franziskusschwester Alfonsa Fischer vom Kloster Jungfernweg, Oberbürgermeister Gregor Kathstede und der Vorsitzende der Zoofreunde, Friedrich R. Berlemann, beim Neujahrsempfang.

Franziskusschwester Alfonsa Fischer vom Kloster Jungfernweg, Oberbürgermeister Gregor Kathstede und der Vorsitzende der Zoofreunde, Friedrich R. Berlemann, beim Neujahrsempfang.

Dirk Jochmann

Franziskusschwester Alfonsa Fischer vom Kloster Jungfernweg, Oberbürgermeister Gregor Kathstede und der Vorsitzende der Zoofreunde, Friedrich R. Berlemann, beim Neujahrsempfang.

Krefeld. „Wenn ich einmal reich wär“ singt der amerikanische Tenor Walter Planté und drückt damit das aus, was Oberbürgermeister Gregor Kathstede in den vergangenen Monaten öfter gedacht haben mag. Denn die schwierige Finanzlage der Stadt ist auch bei seiner Rede zum Neujahrsempfang im Stadtwaldhaus ein zentrales Thema.

Im Mittelpunkt stehen dieses Jahr aber die Menschen, die auch in solch schwierigen Zeiten dafür sorgen, dass das kulturelle und soziale Leben in Krefeld weitergeht, indem sie sich in Fördervereinen und Stiftungen mit Zeit und Geld engagieren. Sie sind die Lobby der Stadt, sie tragen mit ganz viel Herzblut Sorge für ihre Stadt und die Menschen, die hier wohnen, sagt Kathstede.

OB: Trotz der Probleme ist Krefeld eine wunderbare Stadt

Der Oberbürgermeister stimmt die Krefelder auf schwere Zeiten ein. Die Ablehnung des Haushalts habe die Stadt bis ins Mark erschüttert. Die Handlungsspielräume seien gnadenlos eingeschränkt, die Folgen dramatisch. Dennoch wolle man versuchen, die Quadratur des Kreises zu schaffen und ab 2015 wieder ein genehmigungsfähiges Haushaltskonzept vorlegen.

Trotz dieser Probleme sei Krefeld aber eine wunderbare Stadt mit viel Grün, kultureller Vielfalt, attraktiven Einkaufsmöglichkeiten und zahlreichen sportlichen Aktivitäten. Dies sorge dafür, dass mehr Menschen herziehen als von hier fort. Steigerungsfähig sei die Zahl der Geburten. „Auch deshalb haben wir in den vergangenen Jahren hart daran gearbeitet . . . “ Dass er damit nicht nur den persönlichen Einsatz meint, sondern die Familienpolitik der Stadt, kann er erst nach dem Gelächter der Zuschauer klären.

Hinzu komme die Aufbruchstimmung angesichts der zahlreichen Projekte in der Innenstadt und den Stadtteilen. Angesichts der optimistischen Stimmung bei den Krefelder Unternehmen hofft Kathstede zudem auf eine Belebung des Arbeitsmarktes.

Angesichts der positiven Entwicklungen erteilt er der SPD, ohne sie namentlich zu nennen, eine Absage: „Wir haben Probleme. Dennoch trete ich all denjenigen, die unsere Stadt schlechtreden wollen, mit aller Entschiedenheit entgegen.“

Walter Planté besingt dann noch den Beautiful Morning, an dem alles so läuft, wie er sich das vorstellt. Auch in diesem Wunsch dürfte er sich mit dem OB einig sein.

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