Das Gebäude entsteht an der Ecke Den Ham/Kempener Straße. Altes Gerätehaus in schlechter Lage.

Sicherheit
Die Ansicht des geplanten Feuerwehrgerätehauses in Hüls von der Straße Den Ham aus.

Die Ansicht des geplanten Feuerwehrgerätehauses in Hüls von der Straße Den Ham aus.

Grafik: Architekten Kempen und Kleinheyer

Die Ansicht des geplanten Feuerwehrgerätehauses in Hüls von der Straße Den Ham aus.

Krefeld. In Hüls wird für knapp 2,9 Millionen Euro ein neues Feuerwehrgerätehaus gebaut. Es entsteht an der Ecke Kempener Straße/Den Ham nahe dem neuen Kreisverkehr. Erster Spatenstich soll schon im Februar sein. Wenn alles glatt läuft, könnte es im April 2014 in Betrieb genommen werden.

Optisch orientiert sich der Entwurf an dem Gerätehaus, das mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II kürzlich in Oppum gebaut worden war. Allerdings ist die Hülser Wache zweigeschossig und auch insgesamt größer, da der Löschzug mehr Mitglieder hat.

Und auch eine Besonderheit: Die Hülser Einrichtung übernimmt, obwohl sie eine Freiwillige Feuerwehr ist, in einem eigenen Wachkreis rund um die Uhr den ersten Abmarsch. Das macht sonst nur die Berufsfeuerwehr, die nach Hüls aber eine zu weite Anfahrt hat. Die anderen Freiwilligen Feuerwehren Krefelds stehen tagsüber nicht zur Verfügung.

Das in den 60er Jahren gebaute Feuerwehrgerätehaus ist seit Jahren nicht mehr für den Feuerwehrbetrieb geeignet, erfuhren die Politiker des Ordnungsausschusses am Dienstagabend. Direkt am Kirmesplatz gelegen, ist die Verkehrssituation für die Anfahrt der ehrenamtlichen Kräfte und das Ausrücken der Einsatzfahrzeuge nicht mehr akzeptabel.

Zudem ist das Gebäude für den Betrieb eigentlich nicht mehr geeignet: Durchfahrtsbreiten und -höhen der Tore entsprechen nicht den Vorschriften. Eine Absauganlage für die Abgase der Fahrzeuge ist nicht vorhanden. Die Fahrzeughalle ist auch gleichzeitig Umkleide. Zudem verfügt das Gerätehaus nur über eine Toilettenanlage und einen Wachraum mit Dusche.

Das neue Gerätehaus, für das die Stadt 2010 das Eckegrundstück Den Ham/Kempener Straße erworben hatte, bietet Platz für die 50 Mitglieder des Löschzugs und fünf Einsatzfahrzeuge. Im Bereich der Fahrzeughalle wird die Fassade über eine Aluwelle verfügen. Ansonsten dominiert Rot den Neubau als typische Feuerwehr-Farbe.

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