Wirt spricht von „erheblichen Umsatzeinbußen“.

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Der Rosenmontagszug geht diesmal andere Wege.

Der Rosenmontagszug geht diesmal andere Wege.

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Der Rosenmontagszug geht diesmal andere Wege.

Krefeld. Der Ärger ist schon da, ehe Rolf Kox vom Festkomitee Krefelder Karneval (FKK) den Weg des Rosenmontagszuges offiziell verkündet hat. Es kursiert nämlich ein von Herbert Höntges unterzeichneter Plan durch Krefeld, nachdem am 23. Februar der närrische Lindwurm den Ostwall nahezu vollständig meidet.

Der Rosenmontagszug würde von der Rhein- über die Lohstraße und am Behnisch-Haus vorbeiziehen, dann von der Marktstraße auf den Ostwall und von dort an den Dönerbuden vorbei nach rechts in die Hansastraße.

"Stadtleben"-Wirt Michael Tsiakos: "Dass der Zug nicht über den Ostwall am Haltestellenbereich UdU vorbei kommt, hat es noch nie gegeben. Die Stadt will angeblich den Ostwall aufwerten. Was würde passieren, wenn der Düsseldorfer Zug nicht über die Kö ginge?" Tsiakos ist sauer, weil er am Rosenmontag mit erheblichen Umsatzeinbußen zu rechnen hat.

Rolf Kox gab keine Erklärung ab. "Mir liegt die schriftliche Genehmigung der Stadt noch nicht vor. Die öffentliche Bekanntgabe wird am Donnerstag oder Freitag nächster Woche erfolgen" Stadtsprecherin Angelika Peters: "Eine Zugweg-Variante sieht das fertig gestellte Teil des Ostwalls zwischen Markt- und Hansastraße vor. Ansonsten bleibt der Ostwall wegen der Bautätigkeiten dieses Mal wohl außen vor."

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