Der Nahverkehrsplan aus dem Jahr 1998 soll aktualisiert werden. Dabei geht es auch um Linienführungen.
Der Nahverkehrsplan aus dem Jahr 1998 soll aktualisiert werden. Dabei geht es auch um Linienführungen.

Der Nahverkehrsplan aus dem Jahr 1998 soll aktualisiert werden. Dabei geht es auch um Linienführungen.

Bischof

Der Nahverkehrsplan aus dem Jahr 1998 soll aktualisiert werden. Dabei geht es auch um Linienführungen.

Krefeld. Eine zügige Verabschiedung des Nahverkehrsplans wünschen sich die SWK. Die Fortschreibung sichert nicht nur den Standard für Busse und Bahnen sondern macht diese Standards auch verbindlich für alle anderen möglichen Anbieter, sagt SWK-Vorstand Carsten Liedtke.

Wenn das Papier nicht verabschiedet würde, könnten sich Wettbewerber bestimmte Rosinen herauspicken und schlimmstenfalls eine Linie mit alten Bussen, schlecht geschulten Fahrern und ohne Rücksicht auf Luftreinhalteplan oder sonstige Abmachungen bedienen, malt er ein Szenario aus.

Taktverdichtung für die Friedrich-Ebert-Straße

Der erste Nahverkehrsplan der Stadt Krefeld stammt von 1998. Der Entwurf für die Fortschreibung liegt bereits seit längerer Zeit vor. Allerdings ist er bisher noch nicht von den politischen Gremien behandelt und beschlossen worden.

Dabei beruft sich das mehrere hundert Seiten starke Papier in wesentlichen Punkten auf seinen Vorgänger. Allerdings soll sich bei den Bahnen und bei der Linienführung einiger Busse etwas ändern. Knackpunkt bleibt die Situation in Hüls.

Der Plan skizziert noch die Auswirkungen der Kleinen Ringlösung. In Hüls scheint es jedoch eine Mehrheit zu geben, die dies für zu teuer hält. „Wenn das die Vorgabe der Politik ist, ändern wir das entsprechend“, sagt Liedtke. Sprich: Es wird dann keine Sanierung des alten Bahnhofs geben. Der bisherige Endhaltepunkt der Bahn bleibt, ebenso der Busverkehr. Die durchgehende Verbindung zum Hülser Bahnhof kommt nicht.

Dennoch gibt es einige Verbesserungsvorschläge im neuen Nahverkehrsplan. So soll die Verlängerung der U 70 bis zur Rheinstraße darin aufgenommen werden. Eine Verlängerung der Straßenbahn bis Anrather Straße soll festgeschrieben werden, ebenso eine Verlängerung der Linie 058 bis Fischeln-West. Auf der Friedrich-Ebert-Straße wird zudem eine Taktverdichtung als wünschenswert angesehen. Weitere allgemeine Ziele sind Verbesserungen in der Taktung, bei der Fahrgastinformation, der Barrierefreiheit und in der Werbung.

Vorgeschlagen wird aber auch, die Straßen, die für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) wichtig sind, bevorzugt zu sanieren. Zudem sollen Neubaugbiete bevorzugt dort ausgewiesen werden, wo eine ÖPNV-Anbindung vorhanden oder problemlos möglich ist.

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