Rainer Witzel macht am Donnerstag seine Aussage.

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Wilfrid Fabel sitzt auf der Anklagebank im Düsseldorfer Landgericht.

Wilfrid Fabel sitzt auf der Anklagebank im Düsseldorfer Landgericht.

dpa

Wilfrid Fabel sitzt auf der Anklagebank im Düsseldorfer Landgericht.

Düsseldorf. Am Donnerstag geht der Korruptionsprozess gegen den Krefelder CDU-Fraktionschef Wilfrid Fabel vor dem Düsseldorfer Landgericht weiter. Nachdem am vergangenen Montag ein Zeuge den Krefelder Anwalt entlastet hat, wird mit Spannung die Aussage des ehemaligen Chefs der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG), Rainer Witzel, erwartet.

Fabel ist gemeinsam mit dem ehemaligen Krefelder Baudezernenten Klaus Lorenz (SPD) angeklagt. Im Gegenzug für eine Reduzierung von Wassergebühren sollen 260000 Mark von der LEG in die Kassen der Krefeld Pinguine geflossen sein, dessen Geschäftsführer Wilfird Fabel war. Die gleiche Summe soll an einen SPD-nahen Verein zur Förderung der Jugendarbeit in Dortmund gegangen sein. Ebenfalls  angeklagt sind  ein ehemaliger LEG-Prokurist  sowie ein Ex-Geschäftsführer des  Vereins für Jugendarbeit.

Auch  Rainer Witzel war  in diesem Verfahren angeklagt.  Weil er aber in einem früheren Prozess bereits eine Strafe  bekommen hat, wurde das Verfahren gegen Witzel im Zusammenhang mit der Fabel-Affäre eingestellt. Laut Staatsanwaltschaft sei die bereits ausgesprochene Strafe für Witzel ausreichend. Die Zeugenaussage des Ex-LEG-Chefs könnte eine entscheideden Bedeutung fütr den Ausgang des Prozesses haben.

Informationen über den Verlauf des Prozesses am Donnerstag bekommen sie bei wz-newsline. ia

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